| Mini-DSLAM Technik Internet schnell und günstig für ALLE im Landkreis Pfaffenhofen |
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![]() ALCATEL 7300 ASAM-o Advanced Services Access Manager Outdoor Cabinet |
Ein DSLAM ist ein Digital Subscribe Line Access Manager im Mini-Format und damit eine neue Generation von DSL-Vermittlungseinrichtungen. Ein Mini-DSLAM lässt sich sowohl in Gebäuden als auch geschützt im Freien auch als abgesetzte DSL-Vermittlungseinrichtung installieren. Die Anbindung an den nächst größeren DSL-Knoten eines ATM-Netzwerk - z.B. innerhalb der örtlichen Vermittlungsstelle der Telekom - erfolgt je nach Hersteller via optischer Glasfaserkabel oder mit 4-adriger Kupferkabel. Für 60 Ports soll die ADSL-Technik über eine 2Mbit-Anbindung bei normalem Nutzerverhalten ausreichend Bandbreite zur Verfügung stellen lassen. An ein Mini-DSLAM lassen sich dann zwischen 60-120 Haushalte in der üblichen DSL-Reichweite von ca. 3,5 km anschließen.
Die bekanntesten Hersteller sind
Eci Telecom
hat im Vorfeld einer Besprechung mit der TNL Rosenheim im Landratsamt Pfaffenhofen am 27.03.02 eine technische Lösung ausgearbeitet und vorgestellt mit dem Titel:
"Breitbandversorgung in Pfaffenhofen - Konzept zur Reichweitenerhöhung der T-DSL-Abdeckung"
Alcatel
ist angeblich in der Welt führend in Sachen DSL. Alcatel hat mehr als 14 Millionen ADSL-Anschlüsse ausgeliefert - mehr als dreimal so viel wie die nächsten Konkurrenten - und hat mehr als 44 Prozent des globalen Markts. Die Alcatel-Mini-DSLAMs gibts schon seit Anfang 2000 zu kaufen. Die Teile von Alcatel kosten bei 120 Ports ca. 20-30.000 Euro.
Hier ein paar ausführliche Prospekte der Alcatel 7300 ASAM-Linie mit technischen Spezifikationen von mir aus PDF nach HTML konvertiert:
Siemens
hat Ende 2001 in Sachen Mini-DSLAMs nachgezogen und ist zur Zeit der "Hoflieferant" der Telekom, weil Siemens unbedingt im DSL-Markt aufholen möchte und z.Zt. angeblich zu Dumpingpreisen anbietet.
von Siemes habe ich bisher leider noch keine Prospekte erhalten.
Feldtests mit abgesetzten Mini-DSLAMs
Es wurde in Dresden von der Telekom Ende 2001 ein Feldtest mit den Siemens-Mini-DSLAMs gefahren. Allerdings ist dieser Feldtest unter den speziellen Bedingungen der jneuen Bundeländer nämlich mit vorwiegend optischen Leitern nicht unbedingt aussagekräftig für unseren Landkreis mit vorwiegend Kuperleitern.
In Karlsruhe hat die örtliche Telekom-Niederlassung auf eigene Initiative schon Ende 2000 ein Pilotprojekt (Original-PDF) mit den Alcatel-Produkten erfolgreich abgeschlossen haben. Aber die Bonner Telekom-Zentrale soll darüber nicht so begeistert sein, weil die Telekom eigentlich mit Siemens das Geschäft machen möchte?
Es wäre also wirklich zu überlegen, inwieweit die Telekom-Niederlassung in Traunstein mal mit unserem Landkreis eine Feldtest ähnlich Dresden unter Kuperbedingungen inititieren könnte. Es scheint aber offensichtlich vom Durchsetzungswillen des jeweiligen Niederlassungsleiters - wie im Karlsruher Beispiel -abzuhängen, weil normalerweise die Bonner Telekom-Zentrale darüber entscheiden möchte, wer Feldtest machen darf bzw. nicht darf.
erstellt am
01.02.2002
Jörg Bucher
Kursleiter im Bürgernetzverein Pfaffenhofen
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