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Viel mehr als nur ein Apfel      siehe auch   Am Anfang war der Apfel....
                                                                              und   Neues vom Apfel....
                 siehe auch   http://www.uni-koblenz.de/~odsbcg/baeume97/bsagen.htm

Er ist das liebste Früchtchen der Deutschen. Unser Experte kennt gute Gründe, öfter reinzubeißen.
Er verlängert das Leben
Er stärkt die Abwehr
Er schmeckt auch im Glas
Er ist vielseitig

Apfel

Eine neue Studie belegt jetzt, wovon viele Experten schon länger überzeugt sind: Das Lieblingsobst der Deutschen ist sogar noch gesünder, als bisher vermutet! Forscher der Florida State University untersuchten Frauen zwischen 45 und 65 Jahren und fanden heraus, dass Äpfel gleich mehrere positive Effekte auf den Körper haben.

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Er verlängert das Leben
Dr. Rolf Stehr (55), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Obstbauzentrum Jork im Alten Land bei Hamburg: „Im Apfel steckt eine beachtliche Anzahl verschiedener Vitamine. Sie liefern einen ausgewogenen Gehalt an allem Notwendigen. Das gilt auch für Spurenelemente und Mineralstoffe." Sein hoher Fruktoseanteil sorgt zudem für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel. Das verbessert den Schlaf und schützt vor Heißhunger-Attacken, hilft also effektiv beim Abnehmen.

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Er stärkt die Abwehr
Zahlreiche sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe finden sich ebenfalls im Apfel, so der Experte weiter. Sie schützen vor Thrombosen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und hemmen Bakterien. Mehr als 600 Karotinverbindungen bewahren die Haut vor UV-Schäden, sie reinigen die Arterien und kurbeln das Immunsystem an. Dr. Stehr „Regelmäßig genossen beugen Äpfel, Apfelsaft und Apfelessig effektiv Krankheiten vor. Ich persönlich genieße sie am liebsten pur- frisch vom Baum."

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Er schmeckt auch im Glas
Frisch gepflückt, so kann man Äpfel natürlich nicht immer essen. Auch deshalb landen bei uns im Jahr rund 800.000 Tonnen Obst in Flaschen, Dosen und Tetrapacks. In Konzentration und Herstellung gibt es Unterschiede: Die meisten Nährstoffe und Aromen stecken in Direktsaft und Fruchtsaft. Beide bestehen aus 100 Prozent Saft. Der Unterschied: Direktsaft wird gleich nach der Herstellung abgefüllt, Fruchtsaft aus Konzentrat gewonnen. So wird er u. a. haltbarer, und auch Nährstoffe gehen kaum verloren. Weniger gesund ist Fruchtnektar, der nur zur Hälfte Apfelsaft enthalten muss. Wasser und bis zu 20 Prozent Zucker werden ihm später zugesetzt.

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Er ist vielseitig
Grün, rot, klein, groß, süß, sauen Mehrere tausend Sorten wachsen laut Experte Dr. Stehr an den Bäumen. Da fällt die Auswahl schwer. Was sind die Klassiker, und was ist neu im Obstregal?
Der Experte: „Beliebt sind der aromatische Holsteiner Cox mit leicht säuerlicher, würziger Note. Jonagold dagegen schmeckt süßsäuerlich, spritzig, saftig. Auch Elstar, Braeburn und Boskoop sind weit verbreitet. Letzterer ist gut zum Backen geeignet. Im Trend sind der süßsäuerliche, spritzige Rubens und der frische, saftige Kanzi. Knackig sind beide.
Ein Geheimtipp und bisher vor allem auf Wochenmärkten erhältlich ist der würzige Wellant." Egal, welche Sorte Ihr Liebling ist: Äpfel lagert man am besten im Gemüsefach im Kühlschrank. Und genießt sie innerhalb weniger Tage. Aber das dürfte ein Kinderspiel sein, so lecker wie die schmecken!

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Quelle: Fernsehwoche 33/11 Seite 18
Bild mit freundlicher Genehmigung von
www.artus-group.de

 

Letzte Änderung am 09.09.2011 (TbF) post

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