Die 24 besten
Gewürze für Körper und Seele. Wie sie wirken, was sie so wertvoll macht.
Von Anis bis Zimt - Gewürze geben nicht nur unserem Essen den letzten Pfiff. Sie machen
sogar gesund und schön. Und sind Balsam für die Seele.
Nach Ende des 15. Jahrhunderts waren Gewürze so wertvoll wie Gold. Pfeffer, Nelken,
Ingwer und Zimt kamen per Schiff aus fernen Ländern wie Persien oder Indien und machten
Handelsmetropolen wie Venedig und Genua reich. Apotheker benötigten die Gewürze für
Tees und Tinkturen. Parfümeure stellten daraus wertvolle ätherische Öle her. Heute sind
preiswerte Gewürze in jedem Supermarkt zu haben. Und die Heilwirkung der aromatischen
Pflanzenteile (Blätter, Blüten, Sprossen, Früchte, Samen, Wurzeln, Rinde) wird noch
immer geschätzt. So nutzen auch Sie diese würzige Kraft:
Gesundheit:
Ob Fieber, Übelkeit oder Muskelschmerzen: Meistens reicht schon eine Prise zur Linderung
der schlimmsten Beschwerden.
Anis-Tee vertreibt Magenschmerzen Nehmen Sie einen Teelöffel Anis-Samen
auf eine Tasse Tee. Wasser kochen, etwas abkühlen lassen, über die Samen gießen,
fünf Minuten ziehen lassen. Täglich 2-3 Tassen trinken.
Chili-Pflaster lindern mit dem durchblutungsfördernden Wikstoff
Capsaicin Muskelschmerzen (z.B. "Capsicum-Wärmepflaster" oder "Hansaplast
ABC Wärmepflaster", Apotheke).
Ingwerbäder helfen bei Rheuma und Gelenkschmerzen. Zwei Teelöffel
frisch gemahlenes Ingwerpulver mit zwei Tassen Wasser aufkochen, Flüssigkeit in 36 Grad
warmes Wasser geben. 20 Minuten baden. Anschließend warm eingepackt 30 Minuten ausruhen.
Nelkensud bekämpft starke Schmerzen, z.B. Zahnweh: Vier zerkleinerte
Gewürznelken mit 250 ml heißem Wasser aufbrühen und 20 Minuten ziehen lassen. Nach dem
Abseihen mit dem Sud mehrmals täglich spülen. Wer den strengen Geschmack verträgt, kann
auch auf einer Nelke kauen.
Pfeffer-Zucker-Lösung zur Fiebersenkung: Zwei Teelöffel schwarze
Pfefferkörner zerstoßen, zwei Esslöffel Zucker untermischen. Dazu geben Sie einen Liter
Wasser und lassen das Ganze so lange einkochen, bis nur noch eine Tasse Flüssigkeit
übrig bleibt. Die Lösung über den Tag löffelweise einnehmen.
Zimt stärkt das Herz, optimiert den Zuckerstoffwechsel und senkt den
Cholesterinspiegel. Präparate in der Apotheke: z.B. "Momordica" oder
"Diabetruw Zimzkapseln".

Schönheit: Die ätherischen Gewürz-Öle wirken
auch von außen. Sie verbessern die Haut- und Haarstruktur und helfen bei kleinen
Schönheits-Problemen.
Koriander-Masken lindern Akne und andere Hautunreinheiten: 1 Esslöffel
Koriandersamen über Nacht mit Wasser bedecken, mit 5 Esslöffeln gekochten Linsen im
Mixer pürieren. Einen halben Teelöffel Kurkuma hinzufügen und zu einer glatten Paste
vermischen. Auf die betroffenen Hautstellen auftragen und am besten über Nacht einwirken
lassen. Mit klarem Wasser abwaschen.
Paprika-Wickel gegen Besenreiser: Aus 2-3 klein geschnittenen und
getrockneten Paprika und einem Liter kochendem Wasser einen Aufguss bereiten, abkühlen
lassen. Ein Tuch darin eintauchen und auf die Besenreiser legen. Die Scharfstoffe sorgen
für eine Stärkung der Gefäße.
Rosmarin-Shampoo macht die Haare schuppenfrei, z.B. von Guhl, 200 ml
ca.4,60 EUR.
Schwarzkümmel-Dampfbäder öffnen die Poren, reinigen die Haut: Zwei
Teelöffel Schwarzkümmelöl (Reformhaus) in eine Schüssel geben und mit einem Liter
kochendem Wasser überbrühen. Etwas abkühlen lassen und dann das Gesicht für etwa zehn
Minuten darüber halten.

Wohlbefinden: Gerade in der Vorweihnachtszeit
duftet es überall nach Zimt, Vanille und Kardamon. Schwelgen Sie in den Düften Ihrer
Kindheit - und schon hebt sich die Stimmung.
Kardamon stimuliert den Stoffwechsel und macht gute Laune: 1 Prise in den
fertigen Kaffee oder in einen Becher warmer Milch mit Honig geben.
Pimentöl-Bad als Verführer: 8 Tropfen Piment-Öl in 5 Eßlöffel Sahne
gelöst und ins lauwarme Badewasser gegeben, regen die Sinne an. Piment ist häufig
Bestandteil schwerer orientalischer Parfums.
Vanille-Quark beruhigt und vertreibt traurige Gedanken: 1 Portion Quark
mit 1 Teelöffel Honig und einer Messerspitze echter Bourbon-Vanille verrühren.
Wacholdertee hilft bei unruhigem Schlaf: Einen Teelöffel getrocknete
Wacholderbeeren mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, etwa 15 Minuten ziehen
lassen, langsam trinken und entspannt ins Bett gehen.
Zitronengras-Öl in der Duftlampe sorgt in Stresssituationen für einen
klaren Kopf und neue Ideen: 4-6 Tropfen mit etwas Wasser verdampfen lassen.

Haltbarkeit:
Um die volle Wirkung zu erhalten, müssen Gewürze richtig gelagert werden. Getrocknete
Gewürze sind stark im Geschmack - haben aber ein empfindliches Wesen. So gehen Sie mit
den Sensibelchen richtig um:
Beim Kauf nur luftdicht abgepackte Ware mit aufgedrucktem
Haltbarkeisdatum nehmen. Lose Ware hat oft schon ein Großteil seines Aromas eingebüßt.
Licht und Luft sind natürliche Feinde der Gewürze. Die müssen stets
dunkel, kühl , trocken und jedes für sich allein aufbewahrt werden. Sie nehmen leicht
Fremdgerüche an.
Einmal geöffnet sollten sie in gut verschließbare Behälter umgefüllt
und innerhalb eines halben Jahres aufgebraucht werden. Eingeschweißt sind Gewürze rund
drei Jahre haltbar. Regelmäßig das Gewürzregal aussortieren.
Neben dem Herd leiden Gewürzaromen. Im feuchtwarmen Küchendunst
verklumpen Pülverchen, verblassen Farben und verfliegen die ätherischen Öle. Gewürze
deshalb immer mit einem Teelöffel dosieren, nie direkt in den Topf schütten.

Anwendung:
Gute Köche halten sich an einige unumstößliche Grundregeln beim Abschmecken von
Speisen:
Milde Zugaben (z.B. Safran) kommen zu Beginn, scharfe am Ende der Garzeit
in den Topf.
Ganze Gewürze wie Chilis, Nelken oder Lorbeerblätter garen auch die
ganze Zeit mit, Pulver wird erst zum Schluss ins Essen gestreut.
Pfefferkörner bauchen Zeit, um ihr volles Aroma zu entfalten, mit dem
Nachpfeffern warten. Zu hellen Gerichten wie Kalbfleisch und Fisch passt weißer Pfeffer,
zu dunklen wie Steaks gehört schwarzer Pfeffer.
Paprika darf nie in kochendes Fett oder Suppen gestreut werden. Er
verbrennt und schmeckt bitter.

Powerstoffe: Enthält
hauptsächlich die ätherischen Öle Anethol und Estragol, sowie Eiweiß. |
Anis |
Gesund-Faktor:
Anis-Öl wirkt gegen Erkältung - löst Schleim und lindert Husten, beruhigt den Magen. |
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Koch-Idee: Verleiht
Plätzchen einen Hauch von Lakritz. Schmeckt auch lecker zu Möhren oder Rotkohl. |
Extra-Tipp: Anis-Tee
statt Schäfchenzählen. Er sorgt für ruhigen Schlaf. |

| Powerstoffe: Für die Schärfe ist
das Aroma Capsaicin verantwortlich. Außerdem Lieferant von Vitamin C und E |
Chilipulver |
Gesund-Faktor: Es bringt Verdauung
und Kreislauf in Schwung. Außerdem senkt Chili den Cholesterin-
spiegel und senkt das Herzinfarkt-Risiko. |
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| Koch-Idee: Passt zu Fleisch- und
Fischgerichten, ist aber auch zu heißer Schokolade lecker. |
| Extra-Tipp: Zuviel des Guten
verwendet? Kokosmilch mildert die Schärfe wieder ab. |

| Powerstoffe: Die getrockneten Knospen
sind reich an ätherischen Ölen wie etwa Eugenol |
Gewürznelken |
| Gesund-Faktor: Hat sich vor allem
gegen Zahnschmerzen bewährt. Löst außerdem Unterleibskrämpfe, regt die
Ausscheidungsorgane an. |
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| Koch-Idee: Schmeckt zu Glühwein,
aber auch zu Rouladen und Sauerkraut |
| Extra-Tipp: Ganze Gewürznelken
kaufen und erst kurz vor Gebrauch im Mörser zerstoßen. |

| Powerstoffe: Neben ätherischen Ölen
enthält die chinesische Wurzel Mineralstoffe und Vitamine. |
Ingwer |
| Gesund-Faktor: Wirkt ideal gegen
(Reise-) Übelkeit. Stärkt Verdauung und Immunsystem, regt den Kreislauf an. Der
Alleskönner hilft sogar bei Rheuma und Migräne. |
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| Koch-Idee: Lecker in Suppen und
Wok-Gerichten, aber auch in Tee mit Honig. |
| Extra-Tipp: Ingwer wärmt von innen -
ideal für kalte Tage. |

| Powerstoffe: Die Samen mit dem
würzig-süßen Geschmack enthalten verschiedene ätherische Öle, sowie Eisen, Eiweiß
und Vitamine. |
Kardamon |
| Gesund-Faktor: wirkt stoffwechsel-
und kreislauffördernd, stärkt Herz und Lunge. |
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| Koch-Idee: Bei uns Verwendung für
Lebkuchen und Spekulatius. Im Orient wird er im Kaffee serviert (macht ihn
verträglicher). |
| Extra-Tipp: Wer Mundgeruch vertreiben
will kaut die Samen. |

| Powerstoffe: Für seine positiven
Eigenschaften ist vor allem der Wirkstoff Allicin verantwortlich. |
Knoblauch |
| Gesund-Faktor: Die Super-Knolle
stärkt das Immunsystem und wirkt krebsvorbeugend. Sie senkt zudem den Blutdruck und somit
das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. |
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| Koch-Idee: Schmeckt zu Schalentieren
oder als Knofi-Butter zu Fleisch und Brot. Aber auch in Milch mit Honig ein Hit. |
| Extra-Tipp: Nicht zu stark erhitzen,
sonst wird er bitter. |

| Powerstoffe: Seine positive Wirkung
verdankt das Gewürz vor allem dem ätherischen Öl Coriandrol. |
Koriander |
| Gesund-Faktor: Baut Verkalkung der
Gefäße vor. Lindert Magenkrämpfe und Völlegefühl. |
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| Koch-Idee: Nicht nur in der
Weihnachtsbäckerei Pflicht. Auch Schweinebraten wird damit verfeinert. |
| Extra-Tipp: Das Koriander-Grün
(Asia-Shop) erst kurz vor dem Servieren an die Speisen geben. |

| Powerstoffe: Hat mit Kümmel wenig
gemeinsam, er schmeckt schärfer und bitterer. Aber er enthält ähnliche ätherische
Öle, die gut für den Verdauungstrakt sind. |
Kreuzkümmel |
| Gesund-Faktor: Regt den Appetit an,
löst Krämpfe in Magen und Darm, beseitigt Blähungen und Durchfall. |
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| Koch-Idee: Ebenso geeignet für
indisches Curry oder Chili con carne, wie zum Einlegen von Kohl oder Würzen von Käse. |
| Extra-Tipp: im Orient längst
bekannt: Auf den getrockneten, gerösteten Samen zu kauen, hilft gegen die lästige
Knoblauch-Fahne. |

| Powerstoffe: Das typisch deutsche
Gewürz enthält das flüchtige Carvon-Öl und reichlich Proteine. |
Kümmel |
| Gesund-Faktor: Ideal gegen Magen- und
Darmbeschwerden aller Art. Wirkt zudem antibakteriell. |
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| Koch-Idee: Traditionell passt Kümmel
zu Roter Bete, Kartoffeln, Sauerkraut sowie deftigen Fleischgerichten und Eintöpfen. Auch
zu Quark oder Käse ein echter Genuß. |
| Extra-Tipp: Bein Einkauf den dunklen
Kümmel bevorzugen, der ist viel aromatischer. |

| Powerstoffe: Die ätherischen Öle
fördern die Verdauung und machen Speisen bekömmlicher. |
Kurkuma |
| Gesund-Faktor: Besonders gut für
Menschen mit Gallen- oder Leberproblemen. Es reguliert zudem den Cholesterinspiegel, hilft
bei Übelkeit und Völlegefühl. |
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| Koch-Idee: Das gelbe Gewürz schmeckt
super zu Meeresfrüchten, Reis oder Omelettes. |
| Extra-Tipp: Eingefärbte
Küchenutensilien werden im Sonnenlicht wieder sauber. |

| Powerstoffe: Für das würzig-bittere
Aroma und die Heilwirkung sind ätherische Öle verantwortlich. |
Lorbeer |
| Gesund-Faktor: Die Blätter beruhigen
den Magen und sorgen für einen gesunden Appetit. Auch als Husten- und Schleimlöser
geeignet. |
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| Koch-Idee: Die Blätter sind ein
ideales Suppenkraut, verfeinern Saucen und Eintöpfe. Nach dem Kochen herausnehmen. |
| Extra-Tipp: Lorbeer-Öl fördert
äußerlich angewendet die Durchblutung. |

| Powerstoffe: Die Samen mit dem
einzigartigen Geschmack bestehen zu 16% aus ätherischen Ölen. |
Muskat |
| Gesund-Faktor: Lindert Schmerzen,
senkt Blutfettwerte und hebt die Stimmung. |
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| Koch-Idee: Besonders lecker zu
Blumenkohl. Auch für Weihnachtsplätzchen ein Muss. |
| Extra-Tipp: Am besten ganze
Muskatnuss kaufen und frisch reiben. Eine Prise genügt. |

| Powerstoffe: Die scharfe Variante
enthält den gleichen Scharfmacher wie Chili - Capsaicin. |
Paprikapulver |
| Gesund-Faktor: Wirkt
durchblutungsfördernd und kreislaufanregend. Kann Entzündungen hemmen und uns oderntlich
zum Schwitzen brigen. |
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| Koch-Idee: Das rote Pulver schmeckt
zu Fleisch- und Gemüseeintöpfen sowie zu Saucen. |
| Extra-Tipp: Tinkturen (Apotheke)
eignen sich zur Inhalation. Die Nase wird befreit, Fieber gesenkt. |

| Powerstoffe: Für sein Aroma und die
gesundheitsfördernde Wirkung sind verschiedene Scharfstoffe (sogenannte Protoalkaloide)
zuständig. |
Pfeffer |
| Gesund-Faktor: Lindert
Verdauungsstörungen. Äußerlich angewendet wärmt Pfeffer, fördert die Durchblutung
z.B. bei Hexenschuss. |
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| Koch-Idee: Ob grün, rot, scharz oder
weiß: Das Multitalent passt zu fast allem. |
| Extra-Tipp: Als Bestandteil von
Teemischungen gibt Pfeffer neue Energie (z.B. im Yogitee). |

| Powerstoffe: Enthält das
ätherische Öl Eugenol, das den Speichelfluß anregt. |
Piment
(Nelkenpfeffer) |
| Gesund-Faktor: Bringt die
Verdauung in Schwung. |
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| Koch-Idee: Piment
schmeckt leich pfeffrig und duftet nach Nelke, Muskat und Zimt. Daher ideal zu Glühwein
oder Milch mit Honig. Passt auch gut zu Schweinefleisch. |
| Extra-Tipp: Ganze Körner
kaufen und frisch in einer Pfeffermühle mahlen. |

| Powerstoffe: Das eukalyptusartige
Cineol sorgt für den charakteristischen frischen Duft. |
Rosmarin |
| Gesund-Faktor: Fördert Konzentration
und gute Laune, inhalieren hilft gegen Erkältung, ein Bad gegen Rheuma, Salben gegen
Geschwüre. |
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| Koch-Idee: Super zu Lamm nach
französischer Art. In Suppen und Eintöpfen ganze Zweige mitkochen. |
| Extra-Tipp: Getrocknete Blätter
behalten das Aroma länger als Rosmarin-Pulver. |

| Powerstoffe: Das kostbare Gewürz
enthält das ätherische Safranal-Öl und den Farbstoff Crocetin. |
Safran |
| Gesund-Faktor: Gilt als natürlicher
Schmerzstiller und Krampflöser. Er fördert die Verdauung und stärkt das Herz. |
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| Koch-Idee: Färbt Reis, Suppen und
Fleisch leuchtend gelb. |
| Extra-Tipp: Erst in Wasser auflösen,
dann zum Essen geben. |

| Powerstoffe: Je schärfer die
Körner, desdo mehr desinfizierendes Senföl enthalten sie. Weiße und braune sind milder
als schwarze Senfkörner. |
Senfkörner |
| Gesund-Faktor: Regt den Appetit und
die Verdauung an. Löst außerdem Husten und hemmt Entzündungen. |
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| Koch-Idee: Wird für Fleisch- und
Wurstwaren verwendet, sowie für eingelegtes Gemüse oder Sauerkraut. |
| Extra-Tipp: Umschläge aus Senfmehl
lindern Rheuma. |

| Powerstoffe: Hauptsächlich
Anethol-Öl |
Sternanis |
| Gesund-Faktor: Hilft gegen Kopf-,
Unterleibs- und Magenschmerzen. Wirkt bei Erkältung reizlindernd und schleimlösend. |
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| Koch-Idee: Das lakritzähnliche,
süßliche Gewürz schmeckt zu asiatischen Gerichten wie Ente oder zu Glühwein. |
| Extra-Tipp: Macht schweres Essen
leichter verdaulich. |

| Powerstoffe: Für den herrlichen Duft
ist vor allem das Aroma Vanillin verantwortlich. |
Vanille |
| Gesund-Faktor: Hebt die Stimmung,
fördert die Konzentration und regt den Appetit an. Gilt außerdem als aphrodisierend. |
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| Koch-Idee: Vanille-Kipferl haben
jetzt Saison, Kuchen und Waffeln gehen dagegen immer. |
| Extra-Tipp: Luft- und lichtdicht
verschlossen halten Schoten drei Jahre. |

| Powerstoffe: Ihr Öl wurde schon im
Mittelalter gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt. |
Wacholderbeeren |
| Gesund-Faktor: Fördert vor allem den
Harndrang. Beruhigt und entspannt als Bad oder Creme. |
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| Koch-Idee: Die Mischung aus
bitter-würzig und süßlich gehört traditionell zu Sauerkraut und Rotkohl. Passt aber
auch perfekt zu Schweine-Filet. |
| Extra-Tipp: Zwei bis drei zerdrückte
Beeren (große und pralle Früchte) pro Gericht genügen. |

| Powerstoffe: Zimtaldehyd, Zimtalkohol
plus Zimtsäure ergeben den einzigartigen Duft-Mix. |
Zimt |
| Gesund-Faktor: Regt die Verdauung an
und lindert Schmerzen. Sorgt zudem für Kreativität und Sinnlichkeit. Ein echter
Stimmungsmacher. |
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| Koch-Idee: Für Zimtsterne,
Bratäpfel und Punsch Pflicht. |
| Extra-Tipp: So genannter Kassia-Zimt
schmeckt intensiver als Ceylon-Zimt. |

| Powerstoffe: Ist nicht mit der
Zitrone verwandt. Für den ähnlichen Geschmack und Duft ist das ätherische Öl Citral
verantwortlich. |
Zitronengras
(Lemongras) |
| Gesund-Faktor: Macht den Kopf klar,
hilft gegen Blähungen. |
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| Koch-Idee: Typisch für die
asiatische Küche, z.B. zu Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchten. Auch für die
Tee-Zubereitung geeignet. |
| Extra-Tipp: Das frische Gras in feine
Stücke geschnitten ans Essen geben. Stängel mit Wurzel können Sie problemlos zu Hause
ziehen. |

| Powerstoffe: Wirkt durch ätherisches
Öl, sowie reichlich Mineralstoffe und Vitamine. |
Zwiebel |
| Gesund-Faktor: Räumt Magen und Darm
auf. Fördert die Durchblutung und senkt den Blutdruck, beugt Arteriosklerose vor. |
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| Koch-Idee: Lecker als Zwiebelkuchen
und -suppe. Oder gefüllt |
| Extra-Tipp: Nicht zu lange
aufbewahren. Wenn sie keimen, werden sie scharf und bitter. |

Quelle: FERNSEHWOCHE Nr.50/04
Fotos: Wikipedia, Safran: tbf
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