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Aktuelles vom Verein 2008

Rohrbach(pat) Ein voller
Erfolg war am 8. November die letzte Veranstaltung des
Obst- und Gartenbauvereins Rohrbach in diesem Jahr. Rund
100 Gäste wollten sich einen Bilderausflug in die
Rohrbacher Vergangenheit nicht entgehen lassen.
„Rohrbach im Wandel“, so überschrieb Referent Heinz
Huber seinen Rückblick auf die Geschichte der zentral
gelegenen Ortschaft im Herzen des Landkreises. Anhand
des Schlosses zeigte er eingangs die Veränderungen in
den letzten 110 Jahren auf. So alt waren nämlich die
ersten Aufnahmen, die Huber zeigte. Auch anhand des
Bahnhofs gab er einen Überblick der ortsplanerischen
Veränderungen im 20. Jahrhundert. Dabei unterstützten
ihn auch etliche Luftaufnahmen, die in den vergangenen
Jahrzehnten das stetig wachsende Dorf aus der
Vogelperspektive zeigten.
Eine Vielzahl von Bildern, die bis in die heutige Zeit
reichten, weckten bei den Anwesenden schöne
Erinnerungen. So mancher Gast konnte sich auf den
Bildern selbst erkennen. Genau das war im Sinne von
Heinz Huber. Er wollte das Publikum einbeziehen. Etliche
Personen kannte er selbst nicht, so dass er dankbar für
jeden Hinweis war, den ihm gerade die Älteren
bereitwillig zuriefen. Gerade bei Klassenfotos aus den
30er Jahren war das nicht immer einfach. Aber die
Rohrbacher waren voll bei der Sache und verhalfen dem
Referenten zu zahlreichen neuen Erkenntnissen.
Dass ich das Ortsbild von Rohrbach geändert
hat, war jedem Zuschauer klar. Aber wie sehr,, das zeigte erst der
direkte Vergleich mit Fotos aus früheren Zeiten, die der langjährige
Ortsfotograf und PK-Mitarbeiter Hans Windsinger dem Gemeindearchiv
hinterlassen hat. Ein großartiger fotographischer Schatz, darin
waren sich alle einig.
Zum Abschluss bedankte sich der Vereinsvorsitzende Rudi Kellermann
nicht nur bei Heinz Huber, sondern auch bei Alois Abel, der in
seiner Amtszeit als Bürgermeister maßgeblich am heutigen Ortsbild
von Rohrbach mitgewirkt hat.
Erschienen im Pfaffenhofener Kurier am
18.November 2008, Seite 27
Fotos
Herbstversammlung der
Rohrbacher „Gartler“
(tom)Am 17. Oktober führte der Obst.- u.
Gartenbauverein Rohrbach seine diesjährige Herbstversammlung durch.
Nach der Begrüßung durch den 1.Vorstand Rudi Kellermann, bei der
auch eine kurze Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder
eingelegt wurde, ging es ans „Eingemachte“.
Nach einem kleinen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im Jahr
2008 sowie einer Vorschau auf geplante Veranstaltungen im kommenden
Jahr stand die Ehrung von fünf langjährigen Mitgliedern auf dem
Programm. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Frau Rita
Blank (sie war entschuldigt), den Herren Adolf Ehrl,
Peter Kremer, Josef Rehm, sowie Willi Thalmeier
die Ehrennadel in Gold mit Urkunde verliehen. Vorstand Kellermann
bedankte sich bei allen recht herzlich für die lange Mitgliedschaft
und wünschte für die Zukunft alles Gute.
Nach der Ehrung leitete Rudi Kellermann das
Augenmerk auf den Vortrag „Pflanzenverwendung: Spezialisten,
Schönlinge und Alleskönner im Garten“, von Stefan Arndt
über. Stefan Arndt ist als Rohrbacher kein Unbekannter bei den
Gartlern, da er als gelernter Landschaftsgärtner u. Techniker weit
über die Rohrbacher Grenzen bekannt ist. Er führte in seinem
gelungenen Bildervortrag die Anwesenden aber mehr in den heimischen
Raum, und da kam so mancher Besucher zu dem Ergebnis, dass man an
vielen Bäumen und Sträuchern, sogar in der eigenen Gemeinde fast
achtlos vorbei geht. So mancher war überrascht über diese
Artenvielfalt, Bäume und Sträucher die im Europäischen Raum daheim
sind, sowie Bäume die von weit her sind, wie z.B. die Amerikanische
Roteiche, oder auch der Mammutbaum. Diese Pflanzen, Sträucher und
Bäume haben bei uns Einzug gefunden, so Stefan Arndt, sie gefallen
auch, aber wenn man sie dann genau betrachtet weiß man oft nicht
deren Namen. Stefan Arndt erklärte die verschiedenen Zierbäume und
Sträucher, den passenden Standort dazu, und die richtige Pflege,
damit sie ihre optische Wirkung voll zur Geltung bringen können.
Nach dem spannenden Vortrag bedankte sich Rudi Kellermann bei Stefan
Arndt für diesen gelungenen informativen Beitrag , dankte allen
Anwesenden für ihr Kommen zu dieser Herbstversammlung und wünschte
allen einen guten Nachhauseweg.
Fotos
Gartenboden untersuchen lassen
Pfaffenhofen (PK) Viele Gartenböden sind mit Phosphat und Kali
überversorgt. Um dem vorzubeugen, ist es sinnvoll, alle vier bis
fünf Jahre eine Untersuchung der Gartenböden durchzuführen. Auf
dieser Grundlage kann dann eine umweltschonende Nährstoffversorgung
der Pflanzen in den Gärten durchgeführt werden. "Das ist ein echter
Beitrag zum umweltgerechten Gartenbau", so Josef Stadler,
Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege.
Der
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Pfaffenhofen führt
gemeinsam mit seinen Gartenbauvereinen eine Bodenuntersuchungsaktion
für interessierte Gartenbesitzer durch. Josef Stadler: "Die
interessierten Gartenbesitzer können sich an die örtlichen
Gartenbauvereine wenden. Dort erhalten sie auch die Probenahmebeutel."
Eine Anleitung zur Probennahme wird bei der Ausgabe der Beutel
ausgehändigt. "Die Bodenuntersuchung macht nur dann einen Sinn, wenn
sie nach Untersuchungseinheiten getrennt ist. Das bedeutet zum
Beispiel getrennte Einzelproben nach Gemüsegarten, Gewächshaus,
Obstgarten, Rasen Zierpflanzen usw.", erläutert der
Kreisfachberater. Die Bodenproben werden am 15. Oktober bei
Vorständen oder Vertrauenspersonen der örtlichen Gartenbauvereine
abgeholt und müssen deshalb frühzeitig an die zuständigen
Ansprechpartner zurück gebracht werden.
Genaue Angaben über die Kosten je Bodenprobe können noch nicht
gemacht werden, da es sich um Staffelpreise handelt. Annähernd
können jedoch die örtlichen Gartenbauvereine Auskunft geben. Josef
Stadler: "Ich würde mich freuen, wenn sich viele Gartenbesitzer an
dieser Aktion für beteiligen."
In Zusammenarbeit mit dem
Kreisverband Pfaffenhofen,
bietet der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach heuer wieder eine
Bodenuntersuchung an. Die Leistung der Firma AgroLab, die diese
Untersuchung durchführt, umfasst die Messwerte vom pH- Wert, der
Bodenart, des Phosphorgehalts, sowie Kalium u. Magnesium. Jeder
Teilnehmer erhält dafür einen Gartenpass, in dem alle Ergebnisse
dokumentiert sind.
Beutel für die Bodenprobe, sowie eine Entnahmeanleitung können
ab sofort beim 1.Vorstand Rudi Kellermann, Fahlenbacher Str. 26
in Rohrbach abgeholt werden.
Der Preis für diese Laboruntersuchung beträgt ca. 9 Euro, incl.
Gartenpass.
Super Stimmung beim Hopfakranzl-Fest
(pat) Das Ambiente beim Hopfakranzl-Fest
in der Rohrbacher Dorfmitte war herrlich, das Angebot an den Ständen
nicht nur groß, sondern auch qualitativ überzeugend. Die
Besucherzahl ging in die Tausende – obwohl dies durch das ständige
Kommen und Gehen schwer abzuschätzen war.
Nur eine Sache hat nicht ganz gepasst, wofür der Tourismusverband
Hallertau als Veranstalter allerdings herzlich wenig konnte: Es war
zu kalt. …
Soweit die einleitenden Worte im
Pfaffenhofener Kurier vom 16. September 2008 über das 3.
Hopfakranzl-Fest, das nach den Ortschaften Au und Geisenfeld heuer
in Rohrbach stattfand.
Auch der Rohrbacher Obst- und Gartenbauverein hat sich – gemeinsam
mit dem Verein „Bayern-Brauchtum-Volksmusik“ – mit einem Stand
beteiligt. Wir konnten zwar keine Hopfenprodukte vorstellen (um die
es vorrangig bei dieser kleinen Regionalmesse ging), aber
selbstgemachte Marmeladen, Relish, Zwiebelzöpfe und Liköre waren
ebenso gefragt wie Kaiserschmarrn frisch aus der Pfanne. Wein, der
sogar hier in Rohrbach gewachsen ist, wurde vom Verein
„Bayer-Brauch-Volksmusik“ angeboten, mehr zur Information und
Kenntnisnahme dass auch in unseren Breiten ein guter Tropfen wachsen
kann, denn für einen evtl. Verkauf reicht die geerntete Menge nicht.
Bedingt durch die sehr kühle Witterung blieben die
Verkaufs-Erwartungen auf der Strecke, aber – man war mit dabei.
Fotos
Ferienpass 2008
Am 6. August organisierte der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach
im Rahmen des Ferienpasses eine Besichtigung des Kraftwerks
Obermühle in Rohrbach, das seit fast 1000 Jahren dort existiert.
Freilich zuerst als Mühle und Sägewerk, die 1865 abbrannten und als
Kraftwerk wieder aufgebaut wurde. Im Wasserbuchblatt A 0039 von 1967 steht: "...Die
Triebwerksanlage besteht seit unvordernklicher Zeit. ".
Von unserem Ortschronisten H. Schwarzmeier erhielten wir folgende Information:
Das Ilmtal war immer schon ein Tal der Mühlen.
Jeder Ort hatte seine Mühle, die Obermühle war die Mühle der Waaler
und ist seit fast 1000 Jahren bekannt. Die Kaisermühle (Fa. Alt) war
dagegen die Mühle der Hofmark Rohrbach.
Die Mühlen nutzten die Wasserkraft der Ilm zum Mahlen des Getreides,
später dann auch Verwendung als Sägewerk. Das Gefälle der Ilm
beträgt ca. 1 0/00. Die Obermühle besaß vier
Mahlgänge und konnte somit feines Mehl mahlen.
Damit die Wiesen nicht zu nass wurden durften die Müller das Wasser
nicht zu hoch aufstauen. Ein eichener Pfahl („Eichpfahl“) gab und
gibt bis zum heutigen Tag die Aufstauhöhe der Ilm an, die durch das
Wehr geregelt werden kann.
Mit der Erfindung der Elektrizität und der Glühlampe von Thomas
Edison 1879 wurden die Petroleumlampen, Kienspäne und Kerzen
abgelöst. Auf dem Land dauerte das etwas länger.
Das Wasser an den Mahlmühlen war die Lösung. Oft wurde ein zweites,
riesiges Wasserrad – wie in der Kaisermühle – eingebaut. Die
Obermühle bekam eine moderne Wasserturbine.
Damit kam 1908 der
elektrische Strom nach Rohrbach. Der erste Bernhard Dollinger
legte über große Dachständer den damaligen Gleichstrom in jedes
Haus. Anfangs wurde nur in der guten Stube eine Glühlampe eingebaut,
aber bald in jedem Raum. Als dann die ersten elektrischen Geräte auf
den Bauernhöfen Einzug hielten, fiel öfter der Strom aus oder das
Licht flackerte, wenn die Stallarbeit begann.
Die Obermühle, damals im Besitz der Gemeinde Rohrbach, war ab 1908
der Stromlieferant für Rohrbach. Bernhard Dollinger war der erste
Elektrolehrling in Ausbildung. Er kam dann in die E-Werke nach
Rosenheim, Landshut und Bad Aibling. 1911 hat er von der alten
Obermühle das Wohnhaus mit Stadel gekauft und damit sein
Elektrogeschäft gegründet.
Dieses E-Werk war im Besitz des Raiffeisen-Vereins Rohrbach. Im
alten Werk wurde der Strom mit schweren Batterien (Gleichstrom)
gespeichert (Bernard Dollinger hatte immer Volt- und Amperemeter
neben seinem Bett liegen!). Die alte Gleichstromanlage hatte eine
Leistung von 5 bis 8 kW. Sie wurde 1956 von den Isar-Amper-Werken
auf Wechselstrom umgebaut, am Werk selber waren sie nicht
interessiert. Dollinger baute das Netz in Rohrbach um 40.000 DM um,
etwa 1958 kaufte Franz Dollinger das Werk.
Er baute eine neue Wasserturbine ein mit einem Wechselstromgenerator
und speist seitdem ca. 15 bis 20 KW ins Netz von EON ein
(Kaisermühle 2 Turbinen mit zusammen 28 KW).
Die Wasserturbine, dieser ständige Stromerzeuger, hat damit schon
seit langem die Mehlmühle und auch das Sägewerk abgelöst - nach fast
1000 Jahren Mühle – ein Weg von der Mühle zum Kleinkraftwerk.
Soweit der Chronist.
Ca. 20 Kinder hatten sich für diese Ferienpass-Aktion angemeldet. In
einer kurzen Einführung durch die Vereinsleitung wurde erst mal
geklärt, woher der Strom eigentlich kommt. Über die Varianten
Heizkraftwerk, Atomkraftwerk, Windkraft- und Solar-Anlagen wurde
näher auf die Stromerzeugung durch Wasserkraft eingegangen
(Gezeitenkraftwerk, Pumpspeicherwerk) und schließlich das
Flusskraftwerk angesprochen. Eine kurze Gegenüberstellung der
verschiedenen Turbinen-Typen und deren Verwendung schloss die
Theorie ab.
In der Praxis teilten sich die Kinder in zwei Gruppen
auf, die abwechselnd entweder das Wehr besichtigt haben
(Wasserstandsregelung für das Kraftwerk) oder mit dem Betreiber, Hr.
Hörnlein, im Maschinenraum verschwunden sind und dort Turbine,
Generator und Schaltanlage besichtigt haben. Die Rechenanlage hat
besonders fasziniert, da war dann zu sehen wie der Grobschmutz, den
die Ilm brachte, von der Turbine ferngehalten wurde und über den
"Schuss" vorbeigeleitet wurde.
Abschluss der Veranstaltung bildete eine Brotzeit,
die von der benachbarten Pizzeria besorgt wurde.
Fotos
Stromerzeugung
(PDF)
Obermühle
Rohrbach
Protokoll
Grillabend am
19.07.2008
Alles hat gepasst an diesem - vom
Wetter her gesehen - herrlichen Sommertag. Lediglich ein paar Gäste,
die sonst immer "Stammkunden" des OGV waren, sind abgewandert zu dem
auf diesen Tag verschobenen Weinfest des TSV Rohrbach. Der Stimmung
tat es keinen Abbruch. Es war ein geselliges, fröhliches
Beisammensein unter dem Welschnussbaum von Josef Schleghuber, der
uns seit Jahren schon seinen Garten für den Schnittkurs und kleinere
Feste zur Verfügung stellt. Hierfür auch auf diesem Weg ein
herzliches "Danke"!
Fotos
Ausflug zur Landesgartenschau nach Neu-Ulm
am Samstag, den 5. Juli 2008
Siehe dazu eigenen Bericht "LGS_2008"
Radltour 2008
Der „Wettergott“ hatte ein Einsehen und zeigte sich gnädig, was
unsere Radltour am 22.05.2008, Christi Himmelfahrt betraf. Die
Temperaturen hatten zwar in der Früh „Kühlschrankniveau“,
stiegen aber dann im Laufe des Tages von 10 auf 16 Grad an, so
das es für die 10 Radler, die unbedingt fahren wollten und die
wegen der anfänglichen Kühle dementsprechend warm gekleidet
waren, erträglich wurde.
Unter dem Motto „rund um Wolnzach“,
ging es dann los. Über Königsfeld, Starzhausen, nach Wolnzach.
Von dort über Jebertshausen nach Hüll zum vorgesehenen
Rastplatz. Nach einer Verschnaufpause, die Getränkeversorgung
fiel diesmal aus, sie wurde wegen dem Wetter am Zielort
nachgeholt, ging es weiter nach Oberlauterbach, und von dort
nach Niederlauterbach. Hier bog die Gruppe dann in den Forstweg
ein der nach Ainau/ Zell bei Geisenfeld führte. Im dortigen
Gasthaus Birnthaler konnten sich alle Beteiligten nach Belieben
stärken, auch die Getränkeversorgung dort war durch den Verein
gesichert, so dass man nach ein paar gemütlichen Stunden über Ainau und
an der Ilm entlang den Heimweg nach Rohrbach antreten konnte. Der
Gesamtverlauf der Strecke betrug 30 Km und war
für Jedermann gut zu bewältigen.
Fotos
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Unsere
Bänke werden leider immer wieder Ziel
sinnloser Zerstörung.
Ärgerlich für denjenigen, der sich
ausruhen möchte und besonders ärgerlich
und frustrierend für diejenigen, die
sich in ihrer Freizeit um diese Bänke
und deren Benutzbarkeit kümmern.
Bitte helfen Sie mit diese
Chaoten zur Rechenschaft zu ziehen, denn
so ist niemandem geholfen. Jeder Hinweis
wird selbstverständlich vertraulich
behandelt. |
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Blütenfest in
Gerolsbach (04.05.2008)
Das Blütenfest am 04.05.2008 in Gerolsbach zog
wieder hunderte von Zuschauern und viele Vereine
an. Auch wir, der Obst- und Gartenbauverein
Rohrbach haben mit einer 10 Mann starken
„Mannschaft“ daran teilgenommen, schließlich
sind wir der Patenverein des OGV Gerolsbach, und auf den Tag
genau vor fünf Jahren haben wir die Patenschaft
bei der Fahnenweihe mit Blütenfest des OGV
Gerolsbach übernommen. Damals wie heute
herrschte schönstes Frühjahrswetter, man hatte
das Gefühl als sei es eine Wiederholung der
Fahnenweihe von 2003.
Nach dem Einzug in die Festhalle und dem darauf
folgenden Gottesdienst stellte man sich nach
dem Mittagsessen zum Festzug auf. Viele mit Blumen
geschmückte Festwagen, größerer u. kleinerer Art,
nahmen daran teil. Angeführt vom OGV Gerolsbach,
setzte sich der prächtige Festzug in Bewegung,
wir als Patenverein waren an zweiter Stelle
vertreten. Ein großes Lob muss man dem OGV
Gerolsbach aussprechen, dass er alle 5 Jahre
dieses Blütenfest auf die Beine stellt, es
steckt sehr viel Arbeit dahinter aber es macht immer wieder
Spaß und Freude, auf diesem Fest in dem sehr
malerisch gelegenen Ort Gerolsbach
teilzunehmen.
Fotos
Zauberhafte Welt der
Rosen (18.04.2008)
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Zur diesjährigen
Jahreshauptversammlung lud der Obst- und Gartenbauverein
letzte Woche ein. Vorstand Kellermann begrüßte die Gäste,
sprach kurz die Ereignisse des vergangenen Gartenjahres an
und stellte die kommenden Aktivitäten vor. Als Maßnahmen
außerhalb des offiziellen Jahresprogramms kamen auch die
Aktionen „Ramadama“ zur Sprache sowie das Aufstellen der
Ruhebänke im Gemeindebereich. Nach dem ebenfalls kurz
gehaltenen Kassenbericht des Kassiers konnte der OGV noch
drei Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft mit der
Silbermedaille ehren: Herr Walter Schönauer, Herr Erich
Hollweck und Herr Rudolf Kellermann (von links). |
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Danach übergab Kellermann das Wort an den
bekannten Referenten Thomas Janscheck, der in die „Zauberhafte
Symbolwelt der Rosen“ entführte:
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Symbolik
Seit jeher hat die Rose die Gefühle und Phantasien der
Menschen tief berührt. Als Symbol taucht diese reich
blühende Pflanze in zahlreichen Märchen, Mythen und Liedern
auf. Ihre Ausstrahlung durch Duft und Blütenflor berührt
unsere Gefühlsebene sehr tief.
Immer schon war die Rose ein Symbol für Vollkommenheit,
Schönheit und Weisheit. Vor allem aber versinnbildlicht sie
die Liebe sowohl in ihrer göttlichen Barmherzigkeit als auch
irdischen Lustbarkeit.
In der Antike war sie den sinnlichen Göttinnen der Liebe und
Fruchtbarkeit Aphrodite, Venus, Artemis und Kybele geweiht,
im Christentum wird die Rose zum Sinnbild für das Paradies
und - in der Gotik - die dornenlose Rose für die Gottesmutter.
„Sub rosa dictum“ -"gesprochen unter der Rose"
galt stets als Zeichen der Verschwiegenheit und des
Geheimnisses.
Als Beschützerin begleitet uns die Rose schließlich bis zum
Tod. Bis heute tragen die Liebenden als auch die Trauernden
die Rose zu ihren Liebsten.
Im Garten selbst stellt die Königin der Blumen ihre
eigenen Ansprüche.
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Botanisch gesehen ist die Rose
ein Strauch, hat Stacheln (keine Dornen!), ist
fiederblättrig.
Als grobe Unterteilung kennen wir Wildrosen,
Strauchrosen, Kletterrosen, Beetrosen, Zwergrosen,
Stammrosen und Edelrosen. Schon diese Vielfalt zeigt die
Bedeutung dieser Pflanze auf. |
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Eine Wertauszeichnung für diese Blume ist das „ADR“-Zeichen
(„Anerkannte Deutsche Rose“). Dabei werden Frosthärte,
Blühverhalten und Gesundheit über drei bis vier Jahre
geprüft.
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Strauchrosen (100-200cm)
Wuchshöhe ca. 180-200 cm, leider
etwas in Vergessenheit geraten. So ist z.B. bereits 1973 die
Duftrose „Westerland“ als ADR-Rose auf den Markt gekommen, aber erst Anfang der 90er
Jahre, als die Farbe orange Mode wurde, hat diese Pflanze
eine Renaissance erlebt. Weitere Vertreter sind unter
anderen „Lichtkönigin Lucia“, „Königin von Dänemark“, „Heritage“.
Foto:
Rosenhof-Schultheis |
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Kletterrosen (bis 4m)
Hier führte uns Janscheck
(gedanklich) in das Rosarium von der IGA (heute: Westpark in
München) aus dem Jahr 1983 und in den Rosengarten
Bischweiler, Sachsenstrasse 8, an der Isar
gelegen (Internet
siehe hier) .
Dort kann man vor allem alte Rosensorten bewundern, die
heute schon teilweise in Vergessenheit geraten sind (sog.
Damaszener-Rosen).
Als Vertreter der Gattung „Kletterrosen“ nannte der
Referent unter anderem die Rose „Sympathie“, die in Bayern
am meisten gepflanzte Kletterrose. |
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Edelrosen
(60-100 cm)
Ihre
edel wirkende Blüte ist das, was sich heute jeder unter
einer Rose vorstellt. Der Name Edelrose ist entstanden, da
die Blüten eine neue "hochgebaute" Blütenform besaßen, die
zur damaligen Zeit alles andere in den Schatten stellte. In
der Rosenzüchtung wurden fortan versucht diese edlen Rosen
zu guten, haltbaren Schnittrosen weiter zu züchten. Auf
diesem Weg ging leider bei vielen Sorten der herrliche
Rosenduft verloren, da sich Haltbarkeit der Schnittblume und
Duft leider genetisch nicht vereinen lassen.
Sie zeichnen sich dadurch aus,
dass es durch Züchtung gelungen ist, nur eine einzige große
Blüte auf dem starken Stiel entstehen zu lassen. Vertreter
dieser Gattung sind zum Beispiel „Lady Like“, „Alexander“, „McCartny
Rose“, „Karl-Heinz Hanisch“, Baccara.
Fotos
Rosenhof-Schultheis |
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Beetrosen
(50-70 cm)
Die überwältigende Blütenpracht gibt es außerdem fast in
jeder Farbe. Beetrosen werden heute besonders auf Gesundheit
und Optik gezüchtet, da sie häufig als Bepflanzung mit
Fernwirkung Verwendung finden. Leider spielte bei Beetrosen
der Duft noch nie eine große Rolle und lässt sich nur schwer
mit Gesundheit vereinen. Duftende Beetrosen sind daher eher
eine Seltenheit. Beetrosen wurden früher für große
Flächenpflanzungen verwendet und zu Hunderten in
rechteckigen Beeten angesiedelt. Diese Beete sind heute
weitestgehend aus den Gärten verschwunden, da solche
Monokulturen sehr schwer zu pflegen sind und einer
regelmäßgigen Betreuung mit Pflanzenschutzmitteln bedürfen.
Fotos
Rosenhof-Schultheis |

Rosa de Rescht

Duftwolke |

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Bodendeckerrosen (30-80 cm)
Bodendeckerrosen, Fächenrosen oder Kleinstrauch-rosen sind
keine eigenständigen Rosengruppen, sondern setzen sich aus
Sorten verschiedener anderer Rosengruppen zusammen. Diese
Sorten sollen Boden flächenartig abdecken können. Das kann
durch stark buschigen, kriechenden oder bogigen Wuchs
erzielt werden. Bodendeckerrosen sind die derzeit
gesündesten und blühfreudigsten Rosen.
Der Referent hat hier besonders auf die Sorte "Ballerina"
hingewiesen, die den Blütenflor bis zum Herbst behält.
Fotos
Rosenhof-Schultheis |
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Wildrosen
In fast jedem
größeren Garten gibt es eine "vergessene" Ecke.
Hier würde sich doch ein Wildrosenstrauch anbieten als
Farbtupfer und Nisthilfe vieler Vögel. |
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Zwergrosen
Zwergrosen bleiben wie ihr Name schon verrät eher niedrig.
Sie wachsen etwa 15-30 cm hoch und besitzen meist auch
kleine Blüten die jedoch sehr reich blühen. Sie sind ideal
für Balkonkästen, Kübel und Steingärten geeignet. Es sollte
aber auch bei diesen kleinen Rosen ein ausreichend großes
Pflanzgefäß gewählt werden. In Balkonkästen von nur 25 cm
Durchmesser überleben sie sonst den Winter nicht.
Nicht südseitig auf die Fensterbank, halbschattig und kühl.
Fotos
Rosenhof-Schultheis |
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Den letzten Teil des Vortrags
widmete Thomas Janscheck der Rosenpflege.
Pflanzung:
Boden lehmig humos, tief genug pflanzen
(Veredelungsstelle muss ca. 4 cm in den Boden!). Rosen sind
Tiefwurzler, bevorzugen also durchlässigen Boden. Vor der
Pflanzung über Nacht einwässern.
Schnitt:
Sommerschnitt: Wildlinge entfernen (sind anders
bestachelt), Hagebutten entfernen mit dem ersten voll
entwickelten Fiederblatt.
Herbstschnitt: Rosen ca. 50%
einkürzen, anhäufeln.
Winter/Frühjahrsschnitt (zur
Forsythienblüte Ende März/Anfang April): Auf ca. 10 cm
kürzen.
Schnitt bei Beetrosen
Bei Beetrosen ist der
alljährliche Schnitt das A und O der Pflege. Wird hier nicht
regelmäßig geschnitten, verkahlen diese und die Blüte lässt
schon nach kurzer Zeit stark nach. Als Erstes werden die
schwachen und abgestorbenen, tote Triebe entfernt. Diese
kann man komplett abschneiden. Danach werden die Triebe, die
ins Innere des Rosenstocks wachsen, und die, die sich
gegenseitig kreuzen, abgeschnitten. Rosen, die einen starken
Wuchs haben, kann man auf etwa 8 Augen zurückschneiden.
Sorten, die etwas schwächeren Wuchs haben, werden auf etwa
5 Augen zurückgeschnitten. Der Sommerschnitt bei Beetrosen,
die öfters blühen, muss auch regelmäßig erfolgen. Alle
Blüten, die verblüht sind, müssen abgeschnitten werden. Hier
schneidet man die Hagebutte direkt unterhalb des ersten fünffach
gefiedertem Blatt ab. Das ist wichtig, weil erst ab hier
können die nächsten kräftigen Triebe erwartet werden.
Schnitt bei öfter
blühenden Kletterrosen
Öfter blühende Kletterrosen
blühen an den zwei- und mehrjährigen Trieben. Hier sollte
man also beachten, dass solche Triebe in der Überzahl sind,
bevor man sich ans Schneiden macht. Überalterte Triebe
sollten laufend entfernt werden, damit wird der Neuaustrieb
angeregt. Die Seitentriebe, die an den Haupttrieben wachsen,
können gut und gerne auf 2-3 Augen eingekürzt werden.
Schnitt bei
Hochstammrosen
Hochstammrosen
schneidet man ähnlich, wie Beetrosen. Beim Schneiden darauf
achten, dass die Krone eine runde Form erhält. Damit
Hochstammrosen üppig blühen, sollte man sie jährlich auch
etwa 10-13cm zurückschneiden. Dabei die Augen so wählen,
dass die Form der Krone nicht darunter leidet. Tote Triebe
werden auch hier regelmäßig entfernt.
Fotos vom Vortrag
Eine Übersicht (ziemlich) aller
Rosensorten finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rosensorten
Weitere
interessante Links:
Rosenfibel
http://www.rosenfreunde.de
Gesunde Rosen
http://www.aid-medienshop.de/shop_detail.php?id=3267
Rosen-Handbuch
http://bdb-shop.de/Gehoelze/Rosen::135.html
Ihre Frage zu Rosen wird vielleicht in diesem
Forum beantwortet. 
Ramadama
2008 Auch heuer - bereits zum zwölften
Mal in Folge - wurde am Samstag, 5. April 2008,
eine Ramadama-Aktion durchgeführt. Dabei
beseitigten freiwillige Helferinnen und Helfer
Abfallablagerungen aller Art in Wald und Flur
sowie an Straßenrändern.
Oft sind
es „gedankenlose“ Mitbürger, die z.B. eine Getränkedose, eine
Plastiktüte, eine Zigarettenschachtel, Schokoladen- oder
Kaugummipapier aus Bequemlichkeit einfach liegenlassen. Aber es
werden auch Abfälle gezielt an Parkplätzen, Straßenrändern sowie in
Wald und Flur abgeladen oder mal schnell der Aschenbecher an Ort und
Stelle ausgeleert. Diese „Hinterlassen-schaften“ gilt es bei der
Umweltaktion zu beseitigen.
Dass die bürgerschaftlichen Aktivitäten wichtig sind, haben die
letzten Jahre gezeigt. Beim Landkreis hofft man, durch diese Aktion
das Umweltbewusstsein der Menschen zu „schärfen“.
Fotos 
Bank-Aktion 2008 Von der gegenwärtigen
Bankenkrise ist der OGV Rohrbach zwar nicht
betroffen, aber wenn man die im Herbst
eingesammelten Ruhebänke betrachtet, kann man
schon die Krise bekommen. Durch zum Teil
mutwillige Zerstörung konnten in einem
Arbeitseinsatz am 5.4.2008 nur noch 10 der
ehemals 12 Ruhebänke gebrauchsfähig hergerichtet
werden.
n diesem Zusammenhang bitten wir auch die
Bevölkerung, auf die sachgemäße Benutzung der Bänke zu
achten, denn eine Instandsetzung ist nicht nur mit Arbeit
sondern auch mit beträchtlichem finanziellem Aufwand
verbunden.
Die Ruhebänke wurden an folgenden Standorten aufgestellt.
1 Rathausplatz,
2 alter Maibaumplatz,
3 Sparkasse / Wasserwerk,
4 Ilmbrücke / Mautanger;
5 Schulbushaltestelle Edenthalweg / Fa. Blank,
6 Bahnübergang / Gewerbegebiet,
7 Serbenweg / Rückhaltebecken,
8 Amtmannweg / Stocker;
9 Salvatorstr. / Kiesweg Richtung Sportgelände,
10 gegenüber Recyclinghof / unter der Weide
Fotos
Schnittkurs Theorie (22.02.08, Praktischer Teil am 15.03.08) Vorstand
Kellermann begrüßte die Gäste des Vortrags zum theoretischen Teil
des Schnittkurses, den heuer der 2. Vorstand des OGV,
Landschaftsgärtner Andreas Dembowski hielt.
Der Referent ging kurz auf den Fruchtansatz verschiedener Obstbäume
und –sträucher ein.
Kernobst fruchtet z.B. am zweijährigen Trieb, Quitte,
Süßkirsche Zwetschge, Pfirsich, Aprikose am zwei- bis dreijährigen
Holz.
Sauerkirsche dagegen bringt schon am einjährigen Holz Früchte.
Auch Beerensträucher verhalten sich unterschiedlich: So
fruchtet die rote Johannisbeere am zweijährigen, die schwarze
dagegen schon am einjährigen Holz.
Mit diesem Hintergrundwissen ging es dann an den „Schnitt“.
Bestimmung der Stammverlängerung und der 3 bis 4 Leitäste folgten,
die unter Berücksichtigung der Saftwaage dann in Form gebracht
werden.
Ziel eines jeden Schnittes ist, den Baum (den Strauch) zum
Neu-Austrieb anzuregen, in der Krone Licht und Luft zu schaffen
damit die Frucht ausreifen kann und den Schädlingsbefall zu
minimieren.
Ein Plädoyer für den Sommerschnitt hielt Dembowski, denn im Sommer
findet eine schnelle Wundheilung der Pflanze statt. Die
unerwünschten Neutriebe werden dabei ausgerissen, so dass auch die
„schlafenden Augen“ mit entfernt werden.
Der „richtige“ Schnitt-Zeitpunkt wurde von Besuchern angesprochen.
Dazu wusste der Referent folgendes:
Frühjahrsblüher grundsätzlich nach der Blüte schneiden, wobei
beachtet werde muss, dass Forsythie und Flieder am zweijährigen Holz
blühen. Himbeeren und Kirschen jeweils nach der Ernte, bei
Brombeeren hat sich der Sommerschnitt bewährt.
Für den Wein ist es dieses Jahr fast schon zu spät für den Schnitt,
da durch den milden Winter schon viele der Pflanzen im Saft stehen
und die Gefahr des Ausblutens besteht.
Vorstand Kellermann bedankte sich beim
Referenten und hielt noch einen kurzen Ausblick auf die
Veranstaltungen des Gartenbauvereins im Jahr 2008. Besonders wurde
der geplante Ausflug zur Landesgartenschau nach Neu-Ulm angesprochen
(am 5.Juli), der zu einem Unkostenbeitrag von 30 EUR (incl. Eintritt
und Stadtführung Ulm) angeboten wird. Für Kinder ist ein ermäßigter
Preis von 20 EUR geplant.
Fotos
Vortrag
"Enkeltricks
und Haustürgeschäfte"
(23.01.2008)
Augen offen halten
Leiter der Polizeiinspektion referierte
Rohrbach(pat). Mit dem Thema Enkeltricks und
Haustürgeschäfte beschäftigte sich der Obst- und Gartenbauverein
Rohrbach bei seiner spärlich besuchten Auftaktveranstaltung im neuen
Jahr. Lediglich 17 Zuhörer verfolgten die Ausführungen von Robert
Brenner, dem Leiter der Polizeiinspektion Pfaffenhofen.
„Nicht nur in der Ferne, auch bei uns gibt es Betrüger“, eröffnete
Brenner seine Ausführungen und unterstrich sie mit Berichten aus dem
PK. Diese würden oft das schwächste Glied in der Gesellschaft, die
Senioren, zum Opfer wählen. Ihr Anteil macht ein Viertel der
Bevölkerung aus. Doch nur 5,6 Prozent sind von Straftaten betroffen.
„Das ist gar nicht so viel, obwohl gerade durch die
Berichterstattung in Medien ein anderer Eindruck entsteht“, so
Robert Brenner.
Der Dienststellenleiter stellte unter anderem den Enkeltrick vor. Am
Telefon erbittet dabei ein Fremder Geld, das der Enkel des
Angerufenen benötige und „ein Freund“ abholen würde. Ei simpler,
leicht durchschaubarer Trick – so würde man denken. „Leider
funktioniert er immer wieder“, versichert Brenner.
Die Zahl der Wohnungseinbrüche nehme außerdem weiter zu. Bevorzugte
Ziele seien Häuser am Ortsrand mit „dunklen Seiten“. Effektiven
Schutz dagegen biete vor allem die Vorbeugung, so Brenner. Keine
fremden Leute in die Wohnung lassen, keine Unterschriften leisten,
das Haus sichern, Türspione und Ketten anbringen und vor allem als
wachsamer Nachbar auftreten. „Leute rund ums Haus sind immer
verdächtig“, forderte Brenner dazu auf, die Polizei lieber einmal zu
oft als einmal zu wenig zu informieren: „Der Freund und Helfer
beschuldigt keinen, wenn er auch mal zu Unrecht gerufen wird“.
Zum Abschluss stellte der Vorsitzende Rudi Kellermann noch das
Jahresprogramm der Gartler vor. Dabei berichtete er von einer
wichtigen terminlichen Änderung. Der praktische Schnittkurs findet
nicht wie geplant am 23. Februar, sondern erst am 1. März statt
Erschienen im PK am 29.1.2008, S. 25
Fotos
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Letzte Änderung am
29.01.2008 (TbF) 
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