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Aktuelles vom Verein 2009
Auf der Sitzung
vom 3.11.2009 wurden auch zwei „alt gediente“ Vorstandsmitglieder
verabschiedet. Es handelte sich dabei um Hr. Wendelin Schrott, sowie
Hr. Fritz Taubald.
Wendelin Schrott ist seit 1978 Mitglied im Verein, war von
1997 bis 2001 zweiter Vorstand des OGV Rohrbach und seither dann als
Beisitzer tätig. Wenn er nicht gerade auf Reisen war, so Vorstand
Rudi Kellermann, diente er dem Verein immer „zur besten Verwendung“.
Hr. Schrott bekam als „Dankeschön“ für seine vielen Tätigkeiten ein
Aquarellbild mit der Ansicht des alten Rohrbacher Bahnhofs
überreicht, denn schließlich war er in seinem beruflichen Leben als
Fahrdienstleiter der DB im Rohrbacher Stellwerk beschäftigt. Nach 25
Mitgliedsjahren wurde Wendelin Schrott im Jahre 2003 mit der
Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.
Fritz Taubald
wurde als nächster verabschiedet. Er trat ebenfalls bereits 1978 in
den Verein ein. 2003 wurde Fritz Taubald mit der Ehrennadel in
Silber (25 Jahre Mitgliedschaft), und 2007 mit der Ehrennadel in
Gold ausgezeichnet (27 Jahre aktiv in der Vereinsleitung).
Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass am 27. Juli 1997 der OGV
Rohrbach der
erste Gartenbauverein im Landkreis Pfaffenhofen war, der eine eigene
Homepage im Internet präsentieren konnte. Besucher auf der Homepage
bisher: 34067 (Stand: 03.11.09, 17.00 Uhr). Im Jahr 1998 fertigte Taubald ferner das Holzwappen
an (1981 von Vorstand Jähnke entworfen),
mit dem
sich der Verein bei seinen Veranstaltungen präsentiert. Des
weiteren, so Vorstand Kellermann, war Hr. Taubald eine treibende
Kraft bei unserer 100-Jahrfeier im Jahr 2006. Die Festschrift sowie das
Gedenkkreuz
für die verstorbenen Mitglieder waren „seine“ Werke, bei denen er
als „Antriebskraft“ und Begleiter bis zur Fertigstellung keine Ruhe
fand. Ein heute noch sehenswertes Zeichen seiner wertvollen
Mitarbeit, so Rudi Kellermann.
Als Dank bekam Hr. Taubald ein Aquarellbild von unserem Gedenkkreuz
überreicht.
Beide
Aquarellbilder wurden vom Rohrbacher Hobbymaler Josef Spratter
gestaltet.
Fotos

Verabschiedung Hr. Spitzfaden
Mit der Neu- bzw. Wiederwahl der Vorstandschaft am 17.10.2009
ergaben sich doch einige Veränderungen. Durch den Weggang von vier
Beisitzern reduzierte sich die Vereinsleitung von bisher zwölf auf
nunmehr acht Mitglieder, was sicher auch dem reduzierten
Mitgliederstand Rechnung trug. Nicht mehr zur Wahl standen Hr.
Spitzfaden, Fr. Fesl, Hr. Taubald und Hr. Schrott. Letzterer ging –
altersbedingt – auch mit seinen privaten Aktivitäten in der
Ruhestand, Hr. Taubald wollte nach 29 Jahren Aktivität in der
Vorstandschaft jüngeren Kollegen Platz machen, Fr. Fesl hat auf
Grund häuslicher bzw. familiärer Umstände keine Zeit mehr und Hr.
Spitzfaden hat die Region der Hallertau verlassen und nun seinen
Wohnsitz in Regensburg aufgeschlagen.
Spitzfaden lud die gesamte Vorstandschaft am 24.10. zu einem
Abschiedsessen ein, bei dem Vorstand Kellermann kurz den Zeitraum
beschrieb, den Hr. Spitzfaden dem OGV Rohrbach widmete: Bereits zur
Zeit des Vaters vom jetzigen Vorstand, Hr. Pius Kellermann (Vorstand
von 1964-1980), trat Hartwig Spitzfaden dem
Verein bei, man schieb damals das Jahr 1970. Danach war er immer
aktiv am Vereinsgeschehen beteiligt und stellte sich bis zum
17.10.2009 immer wieder zur Wahl als Beisitzer. In all den Jahren
griff man gerne auf die Erfahrungen des langjährigen Mitglieds
zurück, der sich gerne und zuverlässig engagierte.
So leid es der neuen Vorstandschaft auch tat, aus Regensburg ist nun
mal keine aktive Teilnahme in der Vorstandschaft mehr möglich. So
bedauerte Kellermann seinen Weggang nach nunmehr 39 Jahren und
überreichte ihm als Abschiedsgeschenk ein Bild von der Ortsansicht
Waal, der früheren Heimat von Hartwig Spitzaden. Gemalt wurde dieses
von Josef Spratter, einem Hobbymaler aus Rohrbach. Musikalisch
untermalt wurde der Abend von Zitherspieler Konrad Stopfer, der
bereits seit 1997 Mitglied der Vereinsleitung ist.
Fotos

Jahreshauptversammlung (17.10.2009). Nach der Begrüßung durch
den Vorstand Rudolf Kellermann und einer Gedenkminute für unsere
verstorbenen Mitglieder berichtete Kassier Hans-Peter Homann über
den Kassenstand und die Verwendung des Vereinsvermögens in der
letzten Amtsperiode dieser Vorstandschaft. Die 100-Jahr-Feier des
Vereins im Jahr 2006 halbierte in etwas den Kontostand, die
Anschaffungen neuer Geräte (Vertikutierer, Heckenschere) bzw. deren
Reparatur machten weitere Ausgaben notwendig. Auch verschiedene
Veranstaltungen aus dem Jahresprogramm des Vereins mussten
bezuschusst werden (Ferienpass, Ausflüge, Vorträge). Da der
Jahresbeitrag seit 1996 unverändert 16 EUR beträgt (vor 2002: 30 DM)
und dem Verein pro Mitglied wegen Gartenratgeber und Abgaben an
übergeordnete Institutionen (Landesverband, Bezirksverband,
Kreisverband sowie Unfallversicherung) heute nur noch 3,99 EUR
bleiben, wurde wegen der gestiegenen Anschaffungskosten heuer die
Leihgebühren für Vertikutierer und Heckenschere heraufgesetzt.
Nach dem (positiven) Bericht der Kassenprüfer konnte die
Vorstandschaft entlastet werden.
Für die folgende
Neuwahl stellte sich Hr. Artinger als Wahlleiter zur Verfügung. Das
Ergebnis: Die neue Vereinsleitung ist (fast) identisch mit der
bisherigen Führungsmannschaft:
1. Vorstand: Rudolf Kellermann.
2. Vorstand: Andreas Dembowski
Kassier: Hans-Peter Homann
Schriftführer: Anton Merkl
Als Beisitzer
wurden gewählt:
Stefan Arndt, Josef Ehrl, Siegfried Schwarzmeier und Konrad Stopfer.
Die vorgesehene
Ehrung mit Silber- und Goldmedaillen musste entfallen, da keines der
zu ehrenden Mitglieder erschienen war (teilweise entschuldigt).
Nach einer kurzen
Pause referierte die Staudengärtnerin Frau Birgit Loy über „Kübelpflanzen
– Pflege und Überwinterung“:
Kübelpflanzen gibt
es schon seit der Zeit der Römer. Pflanzen, die eigentlich nicht in
unseren Breiten beheimatet sind, finden wir in Pflanzgefäßen
vorwiegend auf Balkonen, Terrassen und Innenhöfen, wo sie ein
attraktiver Blickfang sind.
Im Sommer lassen sich die meisten Pflanzen problemlos kultivieren.
Bedingt durch die Wuchshöhe ist jedoch nicht jede Pflanze für jeden
Aufstellungsort geeignet.
Nach dem Kauf der meist gedrungen gewachsenen „Kübelkinder“ folgt
meist das Umtopfen. Eine Tonscherbe zum Abdecken der Ablauföffnung
im Boden des Gefäßes und Blähton oder Kies bilden den „Fuß“,
abgedeckt mit einem Flies. Darüber kommt die Pflanzerde. Der Neuling
mit aufgerautem Wurzelballen wird so tief gepflanzt, dass zum
Topfrand noch ca. 2 cm Gießrand bleiben.
Als neue Pflanzgefäße eignen sich Terrakotta -Gefäße ebenso wie Ton-
oder Keramiktöpfe sowie Holzkübel (diese evtl. mit Luftpolsterfolie
auskleiden). Wichtig ist bei allen das Abzugsloch im Boden.
Zum Überwintern sollte man darauf achten, dass die Kübel unkrautfrei
sind und die Pflanze keine Schädlinge (Blatt- oder Schildläuse,
weiße Fliege) mit ins Winterquartier nehmen.
Nachfolgend brachte uns die Referentin die Bedürfnisse vieler
unserer Kübelpflanzen (Düngung, Bewässerung) näher, sowohl während
deren „aktiven“ Zeit (im Sommer) als auch während der Ruhephase im
Winter.
Schade, dass dieser interessante Vortrag nicht mehr Zuhörer
hatte.
Fotos

Fahrt nach
Rüdesheim (3./4.10.2009)(tom) Der
Rheingau, und dort speziell die reizvolle Stadt Rüdesheim waren Ziel
des zweitägigen Ausflugs, den der Rohrbacher Obst- u.
Gartenbauverein am ersten Oktoberwochenende 2009 veranstaltete. In
Rüdesheim angekommen, bot sich allen ein herrlicher Blick: Rechter
Hand Rüdesheim, auf der anderen Flussseite Bingen, und es schien so,
als ob beide Orte an diesem Spätsommertag um die Wette leuchten
würden.
Nachdem alle Mitfahrer ihr Quartier bezogen hatten, bot sich die
Möglichkeit einer Stadtführung an, und auf dieser konnte man
interessante Einzelheiten von Rüdesheim erfahren, vom Ursprung der
Stadt im Mittelalter bis in die heutige Zeit.
Die Zeit danach konnte jeder für sich selbst nutzen, sei es nochmals
bei einem Spaziergang durch die Stadt oder einen Besuch in einem der
vielen Weinlokale, die sich eines nach dem anderen aneinander
reihen, überwiegend in der weltberühmten „Rüdesheimer Drosselgasse“.
Am anderen Morgen war eine Fahrt mit dem „Winzerexpress“ angesagt.
Dieser motorisierte „Zug“ auf Gummirädern kutschierte die Rohrbacher
Reisegruppe noch einmal durch Rüdesheim und dann anschließend hinauf
zu den Weinbergen über der Stadt. So konnte man nochmals einen
herrlichen Blick auf den Rheingau genießen, auf ein Gebiet, das
wegen des fast mediterranen Klimas schon die Römer zu schätzen
wussten und hier Wein anbauten. Auch vieles über den Weinanbau
selbst konnte mit nach Hause genommen werden, denn beim
anschließenden Besuch einer Winzerei konnten die Rohrbacher „Gartler“
bei einer Weinverkostung viel Wissenswertes über die Rebsorte
Riesling und die daraus gewonnenen Weine erfahren.
Auch das Wirken der Hildegard von Bingen im Rheingau wurde nicht
vergessen, ihre Gebeine ruhen in der Pfarrkirche St. Hildegard in
Rüdesheim in einem goldenen Reliquienschrein, und über der Stadt,
umgeben von Weingärten, befindet sich die Abtei St. Hildegard. Dort
angekommen traf sich die Reisegruppe mit Pater Tuomaeni aus
Tansania. Dieser war vor zwei Jahren während der Sommerferien
Aushilfsgeistlicher in Rohrbach.
Der letzte Abstecher führte dann zum nahe gelegenen
Niederwalddenkmal, dessen zwölf Meter hohe Bronzestatue der Germania
an den deutsch-französischen Krieg von 1870/1871 und an das Deutsche
Kaiserreich erinnert. Mit einem letzten Blick auf die gegenüber dem
Rhein gelegene Stadt Bingen und vielen schönen Eindrücken trat man
dann am Spätnachmittag die Heimreise in die Holledau an.
Fotos

Ferienpass - Wasserversorgung „Waaler
Gruppe“(03.08.2009)
Bei bedecktem Himmel – aber trocken – spazierten 27 Kinder im
Rahmen des Ferienpasses mit Betreuern vom Obst- und Gartenbauverein
nach Waal, um dort den Ursprung unseres Trinkwassers in Augenschein
zu nehmen.
Nach rund 45 Minuten erreichte die Wandergruppe den Spielplatz in
Waal, an dem schon der Wasserwart der Gemeinde, Hr. Josef Mayr, auf
uns wartete. Zuerst öffnete er für uns die Abdeckungen zu Brunnen 5
um zu zeigen wie das Trinkwasser aus diesem 80m tiefen „Loch“ in das
Leitungsnetz gepumpt wird.
Daneben gab es noch ein paar technische Informationen: Brunnen 5 ist
80m tief, die Unterwasserpumpe hängt in 78m Tiefe. Inbetriebnahme
war in den Jahren 2000/2001. Fördermenge 28 ltr/sec (100,8 cbm/h).
Außerdem gibt es noch einen zweiten Brunnen, den mit der Nummer 4
(die Brunnen 1-3 sind in der Zwischenzeit nicht mehr in Betrieb) mit
einer Tiefe von 113m. Das Wasser wird hier in einer Tiefe von 62m
entnommen und wird seit 1994 gefördert. Fördermenge ist hier 22 ltr/sec
(79,2 cbm/h).
Nach einer gründlichen Inspektion durch die Kinder führte uns Hr.
Mayr zum Maschinenhaus und erklärte dort die Filter und
Aufbereitungsanlage (Durchsatz 114 cbm/h). Außerdem befinden sich im
Maschinenhaus noch zwei Saugbehälter (je 51 cbm) sowie die 3
Förderpumpen, die das aufbereitete Trinkwasser zum Hochbehälter nach
St. Kastl befördern.
Warum nach St. Kastl?
Der 2000 cbm fassende Hochbehälter dort liegt 487m über NN, also ca.
60m über der durchschnittlichen Meereshöhe vom Gemeindegebiet
Rohrbach und schafft so auf
ganz natürliche Weise einen Wasserdruck
von 6 bar, der bei uns allen am Hausanschluss zur Verfügung steht.
Versorgt werden neben Rohrbach die 7 Ortsteile Ossenzhausen, Waal,
Rohr, Rinnberg, Gambach, Ottersried und Fürholzen. Vom
Gemeindegebiet Reichertshofen werden außerdem die 9 Ortsteile
Langenbruck, Winden a. Aign, Hög, Ronnweg, Agelsberg, Stöffel, St.
Kastl, Au/Aign und Dörfl versorgt. Das sind zusammen ca. 2800
Hausanschlüsse mit etwa 9000 Personen, die über ein 90 km langes
Rohrnetz versorgt werden (Zahlen Stand 2008).
Nach soviel Zahlen waren alle nicht mehr
aufnahmefähig und freuten sich auf die versprochene Brotzeit auf dem
Spielplatz nebenan. Um 17 Uhr waren dann auch die Eltern da, die den
Ferienkindern den Heimmarsch zu Fuß ersparten und sie mit dem Auto
abholten.
Fotos

Grillfest
des Vereins(1.8.2009) An einem wunderschönen
Hochsommertag traf sich der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach zum
jährlichen Grillfest auf der Streuobstwiese von J. Schleghuber. Etwa
20 Personen trafen sich dort um Erfahrungen auszutauschen und/oder
einfach zu einem gemütlichen Beisammensein.
Die Getränke wurden vom OGV gestellt, Salate und Grillgut hat jeder
selbst mitgebracht. Ab ca. 18 Uhr roch es dann sehr verführerisch im
Garten, als die verschiedensten Wurst- und Fleischstücke auf dem
offenen Feuer zur „Genussreife“ gebracht wurden. Salate und
Dressings waren ausreichend vorhanden, so dass jeder satt werden
konnte.
Ein ganz besonderes Schmankerl war aber nicht kulinarischer Art,
sondern das Zitherspiel von unserem Vereinsmitglied Konrad Stopfer,
der die Wartezeit zwischen den einzelnen Gängen musikalisch
überbrückte. Auch von dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für die
schöne Idee, die Zither mitzubringen.
Der spätere Abend überraschte uns noch mit einer sehr interessanten
Wolkenstimmung (siehe Fotos) und einer lauen Nacht, so dass die
letzten Besucher erst gingen, als die Kerzen schon fast
heruntergebrannt waren.
Fotos

Natur in Rain, Ausflug zur Gartenschau
nach Rain am Lech am 21.6.2003.
Mit bangen Blicken zum Himmel startete der
OGV Rohrbach seinen Besuch der „kleinen Landesgartenschau“ nach Rain
am Lech, hatte der Wetterbericht doch wechselhaftes Wetter bei
kühlen Temperaturen angesagt. Das mit den kühlen Temperaturen war
wörtlich zu nehmen, denn für Sommeranfang war es mit 13 Grad
ungewöhnlich kalt. Nach einer kurzen Rast auf einem Parkplatz vor
Rain ging die Fahrt weiter zur „romantischen Blumenstadt am Lech“.
Die Zeit bis zum Start des größten Blumencorsos in Deutschland
nutzten die Teilnehmer mit der Besichtigung der Gartenschau-Anlagen,
mit einem Stadtbummel und mit einem Imbiss in einer der vielen
Gaststätten. Pünktlich um 13:30 Uhr fielen dann ein paar
Regentropfen, die aber sehr schnell wieder verschwanden. Der Corso
(verspäteter Beginn 14:00 Uhr), der sich über zwei Stunden hinzog,
begeisterte die ca.
55.000 Zuschauer nicht nur durch
die Farbenpracht der geschmückten Autos und Wagen. Die kunstvollen
Arrangements mit teils exotischen Pflanzen muss man einfach gesehen
haben. Insgesamt waren auf der Strecke des Blumencorsos 12
Prunkwagen, 30 geschmückte Personenwagen, 20 Musikkapellen, örtliche
Vereine, Pferdegespanne und Nostalgiegruppen in einem Zug unterwegs.
„Super - Wahnsinn - einzigartig - ein Wagen ist schöner als der
andere“ - so lautete nur ein Teil der Aussagen, die die Besucher
entlang der Corsostrecke machten. Die Fotos können nur ein schwaches
Bild wiedergeben von der Farbenpracht und vom Aufwand der 60
Floristen aus Holland, die mit 100 Floristen der Fa. Dehner über
400.000 Blüten auf den Wagen anbrachten. Es war wirklich ein
Höhepunkt der Gartenschau!
Nach dem Umzug, den die Fa. Dehner gemeinsam mit der Stadt Rain
anlässlich der diesjährigen Gartenschau veranstaltet hat, erwartete
uns der Bus wieder zur Heimfahrt.
Fotos
Weitere Fotos siehe
blumencorso.htm

Radltour am Vatertag
(21.05.2009):Gut 20 Personen sind der Einladung gefolgt, an unserer
Radltour 2009 teilzunehmen. Die Fahrt lief unter dem Motto: „durch
den Geisenfelder Forst“.
Über Fahlenbach, Königsfeld, ging es entlang der Ilm Richtung
Geisenfeld. Kurz vor Geisenfeld bog die Gruppe links ab Richtung
Holzleiten. Gleich hinter dieser kleinen Ortschaft führte der Weg in
den Forst, der uns zum eigentlichen Ziel, dem „Exotenwald
Mitterbachl“ brachte.
Diesen Exotenwald, mitten im
Geisenfelder Forst, hat 1899 der königl. Bayrische Forstmeister
Georg Ritter von Besnard, Edler von Schlangenheim, der von 1894 bis
1902 das Geisenfelder Forstamt leitete, angelegt. Georg von Besnard
ist 1903 verstorben und auf dem alten Geisenfelder Friedhof
beerdigt. Nach Auflösung dieses Friedhofs in den 60- ziger Jahren
des Zwanzigsten Jahrhunderts, wurde sein Grabstein ihm zu Ehren in
seinem Exotenwäldchen, das unter anderen Coloradotannen, Weißtanne,
Rotahorn, Japanische Lärche, u. andere, nicht heimische Nadel u.
Laubbäume enthält, aufgestellt. Nach diesem kleinen Zwischenstopp
steuerte die Radlergruppe dann die nahe gelegene Ausflugsgaststätte
„zum Fuchsbau“ an, wo sich alle kräftig gestärkt haben, ehe man den
Heimweg antrat.
Schrifttafel Mitterbachl als
PDF
Fotos

Am 26. Mai war in unserer Tageszeitung
(Pfaffenhofener Kurier, S. 11)zu lesen:
Giftige Pflanze breitet
sich weiter aus
Jakobskreuzkraut auch für den Menschen schädlich / Pferde besonders gefährdet
Eine auch für den Menschen gefährliche Giftpflanze verbreitet sich in
Deutschland rasch: das Jakobskreuzkraut, das auch Jakobsgreiskraut genannt wird.
Das gelb blühende Gewächs produziert sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, die in
geringen Mengen langfristig Leberkrebs und in großen Mengen direkt einen
Leberschaden verursachen können, wie Experten von der Bonner Universität gestern
erläuterten.
In Baden-Württemberg habe es inzwischen einen Todesfall mit
Pyrrolizidinalkaloiden beim Menschen gegeben, berichtete Helmut Wiedenfeld von
der Bonner Universität. Eine Frau habe während ihrer Schwangerschaft große
Mengen eines Gesundheitstees getrunken, der eine Pflanze mit solchen
Pyrrolizidinalkaloiden enthielt. Dadurch sei die Leber des Fötus so sehr
geschädigt worden, dass das Kind kurz nach der Geburt verstarb.
Besonders gefährdet sind Pferde. "Inzwischen häufen sich in ganz Deutschland
Todesfälle bei Pferden", berichtete Wiedenfeld. Generell bestehe zwar kein
Grund zur Panik. "Aber wir müssen die Pflanze mit aller Macht bekämpfen, auch
mit Herbiziden." Die genügsame Pflanze wächst am Wegesrand oder Weiden. Ihre
wachsende Verbreitung sei auch darauf zurückzuführen, dass Brachflachen nicht
mit Herbiziden behandelt würden und dort bereits "riesige Monokulturen"
entstünden, erklärte Wiedenfeld.
Auch in Bayern wurde schon in den
vergangenen Jahren eine Verseuchung mit dem Jakobskreuzkraut beobachtet. Die
Pflanzen sind ein- bis zweijährig und vermehren sich über Samen. Dabei ist das
"Greiskraut" nur eines von 20 Kreuzkräutern, von denen sich einige massiv
ausgebreitet haben.
Forscher am pharmazeutischen Institut der Universität Bonn untersuchen, ob die
toxischen Stoffe auch in die Nahrungsmittelkette kommen können. Sie gehen unter
anderem dem Hinweis nach, dass das Gift in die Milch von Kühen gelangen könnte,
die das Jakobskreuzkraut gefressen haben. Durch Bienen kann es zudem in Honig
gelangen; dort wurde es bereits nachgewiesen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.jacobskreuzkraut.de und
http:// phyto.pharma.uni-bonn.de sowie bei den zuständigen
Landwirtschaftsämtern.
DK/dpa
Hier
geht es zum Original-Artikel als PDF
Weitere Informationen auch unter:
http://www.br-online.de/ratgeber/jakobskreuzkraut-giftpflanze-vergiftung-ID1243261355268.xml

Gartenparadiese Südenglands(17.04.2009)
Mit einer Aufzählung der bereits
gewesenen Aktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins begrüßte
Vorstand Kellermann die Referentin und die Zuhörer des
Vortragsabends. Der Ausflug zur Gartenschau nach Rain am Lech am 21.
Juni wird inclusive Eintrittsgeld 25 EUR pro Person kosten,
vorausgesetzt der Bus wird voll. An diesem Tag – und nur an diesem –
findet der Blumencorso statt, 15 prächtig geschmückte Blumenwägen,
die eine außergewöhn-liche floristische Meisterleistung zeigen.
Anmeldung ab sofort beim Kassier
Hr. Homann, Ahornstr. 19 oder beim
Vorstand Kellermann, Fahlenbacher Str. 26. Bezahlung bei Anmeldung.
Danach übergab
der Vorstand das Wort an die aus Augsburg angereiste Referentin.
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Lassen Sie sich bezaubern durch Blütenträume in den Gärten
Südenglands. Wenn Sie Ihr Herz an Staudengärten verloren
haben, dann sind Sie in diesem Diavortrag genau richtig.
Hier lernen Sie die schönsten Gärten Südenglands kennen, vom
berühmten Sissinghurst Garden bis zum paradiesischen Hadspen
Garden kennen. |
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Soweit
der einleitende Text zum Vortrag von Fr. Christiane Gokorsch,
den der Obst- und Gartenbauverein Rohrbach am letzten
Freitag anbot. Frau Gokorsch – selbst Gartenarchitektin –
erklärte anfangs bei dieser mit nur 12 Besuchern fast
familiären Veranstaltung warum gerade England so interessant
ist:
Gärtnern ist Volkssport Nr.1 in England, Gärten sind das Top
Thema der Medien. |
Ursache dafür
ist das sehr gute Pflanzenklima, bedingt durch den sehr gleichmäßig
verteilten Regen und den klimatischen Einfluss des Golfstroms. Für
uns unvorstellbar: selbst unter Bäumen gibt es noch dichten Rasen.
Ca. 1720 ist der
Gartenstil der Engländer auch bei uns populär geworden und hat zur
Anlage der „Englischen Gärten“ geführt, der Natur nachempfundene
Anlagen mit Hügeln und Tälern. Inzwischen geht die Tendenz zurück
zum Blütengarten, zum architektonischen Garten mit geraden Achsen.
In den mitgebrachten Dias, die Frau
Gokorsch alle selbst während ihrer vielfachen Aufenthalte in
Südengland aufgenommen hat, wurden wir eingeführt in die
traditionellen Staudengärten dieser Region. Von einem Hintergrund
(meist eine alte Backsteinmauer) reihen sich stufenweise nach vorne
die verschiedensten Stauden und Gräser, entweder Ton in Ton –
unterbrochen durch unterschiedliche Grüntöne – oder auch
Bauerngärten mit kräftigen Farben.
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Da sich
teilweise die Räume des täglichen Lebens in verschiedenen
Gebäudeteilen innerhalb des Gartens befinden sind dort auch
die Wegebeziehungen im Garten wichtig, weil zum Wechseln in
einen anderen Raum nur der Weg durch den Garten führt. Wir
finden nacht-duftende Pflanzen vor dem Schlafzimmer wie auch
entspannende Pergolen zum Verweilen (siehe Bild aus dem
"weißen Garten", der nur weiß blühende Pflanzen enthält). |
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Aufnahmen aus
den Gärten von Sissinghurst, Stourton Flower Garden,
East Lambrook Manor Garden und dem Mottisfont Abbey Garden
bezauberten die Zuhörer, nicht nur durch die Vielfalt der Pflanzen
sondern auch durch das gekonnt „zufällige“ Arrangieren der
Pflanzen.
Bedingt durch
die Größe der Anlagen (in einem Beispiel 4,5 engl. Morgen, was ca.
18.000 qm entspricht) und den bis zu 200.000 Besuchern im Jahr
werden Eintritts-Tickets nach Uhrzeit gestaffelt ausgegeben. Die
Eintrittsgelder werden dann zur Pflege der Anlagen verwendet aber
auch für wohltätige Zwecke gespendet.
Am Schluss
dieses kurzweiligen Vortrags, der wirklich mehr Zuhörer verdient
hätte, bedankte sich Vorstand Rudi Kellermann bei der Referentin und
den Gästen und wünschte allen eine gute Heimfahrt.
Fotos

Ruhebänke aufgestellt
In der Woche vor Ostern hat der OGV
Rohrbach die verbliebenen Rühebänke hergerichtet und wieder
aufgestellt. Durch mutwillige Zerstörung konnten von den ehemals 12
vorhandenen Ruhebänken nur noch 10 funktionsfähig gemacht werden.
Die
Ruhebänke wurden an folgenden Standorten aufgestellt.
1 Rathausplatz,
2 alter Maibaumplatz,
3 Sparkasse / Wasserwerk,
4 Ilmbrücke / Mautanger;
5 Schulbushaltestelle Edenthalweg / Fa. Blank,
6 Bahnübergang / Gewerbegebiet,
7 Serbenweg / Rückhaltebecken,
8 Amtmannweg / Stocker;
9 Salvatorstr. / Kiesweg Richtung Sportgelände,
10 gegenüber Recyclinghof / unter der Weide

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„Goldene Rose" für
Heinz Huber
Höchste Gartlerauszeichnung
Rohrbach/Eschelbach (pat) Mit zwei Ehrungen für
außergewöhnliches Engagement wartete der Kreisverband für
Gartenbau und Landschaftspflege bei seiner
Frühjahrsversammlung auf. Heinz Huber bekam dabei die
„goldene Rose" verliehen, die höchste Auszeichnung, die der
Landesverband vergibt.
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Zwei hohe Ehrungen wurden beim Gartler-Kreisverband Heinz
Huber ("Goldene Rose", 3. von rechts) und Hermann Schmid
("Ehrengabe", 2. von links) zuteil. Mit auf dem Bild sind
außerdem der Bezirksvorsitzender Helmut Satzl (links),
Blütenkönigin Annika Burger (3. von links), Blütenprinzessin
Magdalena Knöferl (2. von rechts) und Kreisvorsitzender
Bernhard Engelhard (rechts).
Foto: Ermert |
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Heinz Huber wirkt seit 30 Jahren als
Geschäftsführer des Kreisverbandes und unterstützt in dieser
Funktion alle 28 Ortsvereine im Umkreis bei ihrer Arbeit.
Als Organisator von Wettbewerben wie „Der grüne Friedhof"
oder „Der schönste Hausgarten", von verschiedenen
Malwettbewerben und als Motor hinter dem phänologischen
Kalender hat er sich ebenso einen Namen gemacht wie bei der
Ausbildung von Gartenpflegern. Baumpflege und Schnittkurse
sind sein Spezialgebiet, aber auch Vorträge und Radtouren,
mit denen er den Blick für die Schönheiten der Natur bei
Kindern und Erwachsenen schärft.
Als ihm der Bezirksvorsitzende Helmut Satzl die „goldene
Rose" anheftete, die im Landkreis gerade einmal vier
Personen tragen dürfen, war Huber überrascht und gerührt
gleichzeitig. „Von diesen 30 Jahren ist mir kein Tag schwer
gefallen. Im Gegenteil, ich frage mich eher, wo sind sie nur
alle hin", meinte Huber, der nicht vorhat, in den Ruhestand
zu gehen. „Das eine oder andere Jahr werde ich diesen Job
noch weitermachen".
Dabei war er nicht der einzige, der an diesem Abend eine
hochkarätige Ehrung erfuhr. Helmut Satzl hob zudem die
Tätigkeiten des langjährigen Ortsvorsitzenden Hermann Schmid
heraus. 24 Jahre lang stand Schmid an der Spitze der Gartler
von Baar-Ebenhausen. Vor sechs Jahren entschied er sich dann
zum Rückzug von der Vereinsspitze und brachte sich seither
mehr und mehr in die Arbeiten des Kreisverbandes ein.
Vorträge über Wildkräuter und Pilze, Wanderungen und die
Mithilfe bei der Organisation von Ausstellungen brachte ihm
nun die so genannte „Ehrengabe" des Bezirksverbandes ein.
........
Erschienen im PK vom 6.4.2009 Seite 27 |

28.03.2009 Ramadama
Von strahlendem Wetter begleitet haben die Vereine des Landkreises
Pfaffenhofen heuer die Fluren von den Hinterlassenschaften
gedankenloser Bürger gesäubert. Neben den "alltäglichen"
Wegwerfartikeln wie Glas- und Plastikflaschen musste der Obst- und
Gartenbauverein Rohrbach auf seinem Weg auch Autoreifen aufsammeln,
die neben diversen anderen unverrottbaren Materialien gesammelt und
schließlich am Bauhof in Rohrbach ordnungsgemäß entsorgt wurden.
Mit 11 Personen - darunter 5 Kinder - war der OGV wieder in üblicher
Besetzung vertreten. Die zu säubernde Strecke war, wie auch schon in
der Vergangenheit, der Weg von der Waaler Strasse nördlich und
südlich der Autobahn Richtung Eisenbahn, von da aus in nördlicher
Richtung zur Ölmühle und weiter an der Hochwasserfreilegung entlang
zu den Tennisplätzen und zum Bauhof. Dort erwartete die Helfer dann
eine kleine Brotzeit mit Wurstsemmeln und Getränken, die Kinder
bekamen etwas für Ihre Sparkasse, die Vergütung für die Erwachsenen
geht in die Vereinskasse.
Da sich die Gruppe an der Waaler Strasse trennte (für die beiden
Wege links und rechts der Autobahn) sind für diesen Abschnitt Fotos
nur von einem Teil der Mannschaft zu sehen, wir trafen uns dann erst
am Bauhof wieder für ein Gruppenfoto.
Auf diesem Wege nochmals allen Helfern vielen Dank fürs Mitmachen!
Fotos

14.02.2009 Den Blick zu den Sternen
wagen
Rohrbach (vov) Zu einem Vortrag über „Das Teleskop und die
Astronomie“ mit dem Referenten Dr. Raymond Wilson hatte der Obst-
und Gartenbauverein Rohrbach am Valentinstag geladen. Rund vier
Stunden lang wurden die Gäste auf hohem wissenschaftlichem Niveau
über die historische Entwicklung von Teleskopen sowie über moderne
Kosmologie und Planetensysteme informiert.
Er sei stolz und glücklich darüber, eine Koryphäe wie Dr.
Wilson in einem Ort wie Rohrbach gewinnen zu können, sagte der erste
Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Rudi Kellermann in seinen
Begrüßungsworten. Der mittlerweile
80-jährige Referent sah sich
einem gut besuchten Saal im TSV-Vereinsheim gegenüber und erwiderte:
„Wie jedes Mal sehe ich das als persönliche Ehre".
Dann ging es in dem mit Videobeamer-Bildern unterlegten Vortrag
direkt in das Spezialgebiet von Dr. Wilson. Der Physiker, welcher
zuletzt beim European Southern Observatory (ESO) in Garching
gearbeitet hatte, ist weltweit anerkannter Optik-Experte. Er sprach
im ersten Teil seines Vortrags über die historischen Darstellungen
und Entwicklungen des Teleskops, beginnend vom Jahr 1608
bis heute. Dr. Wilson erklärte dabei fundiert die unterschiedlichen
Funktionsweisen von den frühen Fernrohren eines Galileo Galilei
gegenüber dem Spiegelteleskop eines Isaac Newton.
Raymond Wilson unterlegte seinen Vortrag überdies anschaulich durch
zahlreiche historische Abbildungen von Teleskopen, Darstellungen von
deren Funktionsweise und deren Fertigung. Er ging aber auch auf
Problematiken der historischen Teleskope ein. Lange Zeit habe man
die Spiegel aus Speculum-Metall (Spiegelmetall) hergestellt, welches
durch Luftfeuchtigkeit und Oxidation den Spiegel jedoch recht bald
erblinden ließ.
Eine zentrale Rolle im ersten Teil des Vortrags spielte der Astronom
Friedrich Wilhelm Herschel, laut Dr. Wilson „der größte Astronom und
größte Teleskopbauer aller Zeiten“. Herschel war durch die
Entdeckung des Planeten Uranus bekannt geworden. Er führte mit
seinem Teleskop aber auch Sternenzählungen durch und entdeckte
bereits im 18. Jahrhundert die Form unserer Galaxie, die
Milchstraße. So sei auch „die größte Katastrophe der
englischen Teleskopgeschichte“ erklärbar: Die Briten hatten 1869
ein riesiges Spiegelteleskop mit 1,22 Meter Durchmesser und zu
dieser Zeit schon altmodischem Speculumspiegel in Melbourne
aufgestellt. Dort war das Klima aber so „mörderisch“, dass der
Teleskop-Spiegel innerhalb kürzester Zeit erblindete. Der erste Teil
des Vortrags endete in der heutigen Zeit bei Weltraum-Teleskopen wie
Hubble, dem Lamost-Teleskop aus China,
den Keck-Teleskopen
und den vier 8m-ESO-Teleskopen VLT.
Nach einer Pause beschäftigte sich Dr. Raymond Wilson im
zweiten Teil mit moderner Kosmologie und den Planetensystemen. Er
bezeichnete sich gleich zu Beginn seiner Ausführungen als
„anerkannter Ketzer“, weil er die Theorie vom Urknall und der
Expansion des Universums ablehnt. Er
unterlegte aber auch beispielsweise anhand eines „Deep Field“-Bildes
von Hubble, worauf seine Überzeugung
konkret beruht. Das „Deep Field“ zeigte
nicht die Geburt von Galaxien wie erwartet, sondern eine
Mischung von Galaxien verschiedenen Alters, auch mit sehr alten
Galaxien wie unsere Milchstraße. Dies
steht in krasser Kontroverse zur
Annahme vom expandierenden Universum. Auch erklärte Dr. Raymond
Wilson mithilfe des „Goldenen
Schnitts“ von Leonardo da Vinci
und den Fibonacci-Zahlen, warum die Planeten dort sitzen, wo sie
heute zu finden sind. Er gab mit Hilfe von ihm entwickelter
Tabellen eine einleuchtende
physikalische Erklärung für die Planetenentfernungen.
Zum Abschluss wünschte sich Dr. Wilson zum Jahr der Astronomie „mehr
Skepsis gegenüber dem Establishment“, wenn wieder von der
Urknalltheorie und dem expandierenden Universum gesprochen würde.
Nach den Dankesworten von Rudi Kellermann nahm sich der Referent
noch Zeit, um auf einige fachspezifische Fragen der Gäste rund um
Teleskope und Kosmologie einzugehen.
Erschienen im PK am 17.02.09 S. 40
Fotos
Vortrags-Folien als PDF:
Vortrag Teil 1
korrigiert am 03.03.09
(4,3 MB)
Vortrag Teil 2
ergänzt am 03.03.09
(1,2 MB)

Schnittkurs am 07.02.2009 Trübes Wetter bei
frischen Temperaturen erwartete den Rohrbacher Obst- und
Gartenbauverein mit ca. 20 Teilnehmern beim Schnittkurs im Garten von Josef Schleghuber.
Erstmals hat sich der Verein dazu entschlossen, Theorie und Praxis
im Rahmen einer einzigen Veranstaltung durchzuführen, was der
Referent, unser 2. Vorstand und Landschaftsgärtner Andreas Dembowski
hervorragend gemeistert hat. Jeder Baum wurde zuerst beurteilt, die
durchzuführenden Schnittmaßnahmen besprochen und begründet.
Kronenaufbau und Saftwaage konnten so sofort in die Praxis umgesetzt
werden und die Auswirkungen des Rückschnitts angesprochen werden.
Ergänzung zum "Winterschnitt" sollte aber in jedem Fall der
Sommerschnitt (im Juli) sein, da dann die Wunden schneller
verheilen, die schlafenden Augen an der Schnittstelle (fast) nicht
mehr austreiben weil das Längenwachstum des Baumes für dieses Jahr
abgeschlossen ist. Nach frostigen zwei Stunden im Obstgarten ging es
dann in die warme Hütte zu Kaffee und Kuchen, wo noch fleißig weiter
diskutiert wurde.
Fotos
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Letzte Änderung am
07.02.2009 (TbF) 
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