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Kloster-Medizin, Geheimnisse aus dem Klostergarten
Was genau
ist Kloster-
Medizin?
Wer hat sie entdeckt? Wieso war Kloster-
Medizin so wichtig?
Woher kamen die Heilkräuter? Wo sollte man Kräuter heute kaufen? Bei welchen Krankheiten hilft Kloster-
Medizin?

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Arnika Brennnessel Kamille Mariendistel Thymian
Artischocke Hafer Knoblauch Ringelblume Weidenrinde
Augentrost Hopfen Kümmel Rosmarin Weissdorn
Baldrian Ingwer Kürbiskerne Salbei Zwiebel
Beinwell Johanniskraut Leinsamen Sonnenhut

SANFTE HILFE:
Mönche und Nonnen waren früher so etwas wie praktische Landärzte.
Ihr uraltes Heilwissen ist jetzt wieder gefragt. Gott sei Dank!

Unsere Großmütter schworen noch darauf: mit Zucker eingedickter Zwiebelsaft gegen Husten. Salbeitee bei Halsschmerzen. Und Leinsamen, wenn es im Magen zwickt. Heute sind diese Heil-Geheimnisse aus dem Klostergarten fast in Vergessenheit geraten. Medikamente aus dem Chemielabor haben sie verdrängt. Doch jetzt geht der Trend wieder zurück zur Natur. Zu sanften Heilmitteln ohne Risiken und Nebenwirkungen. Was Sie über Kloster-Medizin wissen sollten.

Was genau ist Kloster- Medizin?
Ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm, das Krankheiten mit Heilpflanzen kuriert und Körper, Geist und Seele in Einklang bringt.
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Wer hat sie entdeckt?
Als Vater der Kloster-Medizin gilt Benedikt von Nursia (480-547), der auch den Benediktiner Orden gründete. Er ordnete an, dass seine Mönche Lesen und Schreiben lernen und die medizinischen Texte der antiken Gelehrten kopieren. Denn Benedikt erkannte den Wert dieser Schriften: Hier stand das komplette Wissen um die damals schon bekannten Heilpflanzen. Auch die Heilige Hildegard von Bingen befasste sich im 12. Jahrhundert mit den Klosterkräutern und übersetzte erstmals deren lateinische Namen in volkstümliche Bezeichnungen. Doch schon früher wurde versucht, mit Naturmitteln zu heilen. Das belegen über 5000 Jahre alte babylonische Keilschrifttafeln mit Pflanzenporträts. Und die Ägypter nutzten bereits um 2500 v. Chr. die antibakterielle Wirkung von Zwiebeln und Knoblauch.
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Wieso war Kloster-Medizin so wichtig?
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung lag allein in den Händen der Mönchsärzte. Für sie war es die einzige Möglichkeit, die Armen und Kranken, die zu ihnen kamen, zu versorgen. Während man im frühen Christentum (1.-2. Jhd. n. Chr.) noch glaubte, Krankheit sei selbst verschuldet und gottgewollt, öffneten die Mönche ihre Tore allen Hilfe suchenden. "Dem Kranken diene, wie dem Herrn Jesus selbst", heißt es auch in Benedikts Klosterregeln.
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Woher kamen die Heilkräuter?
Aus Feld, Wald und den Klostergärten, denn exotische Kräuter waren zu teuer. Damit alte Klöster gut sortierte Selbstversorger sein konnten, ordnete Karl der Große um 800 an, dass mindestens 90 unterschiedliche Kräuter in allen Klöstern angebaut werden rnussten. Zusätzlich brachten italienische Mönche mediterrane Kräuter wie Salbei oder Kamille über die Alpen.
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Wo sollte man Kräuter heute kaufen?
Einige, wie Pfefferminze oder Rosmarin, können Sie im eigenen Garten oder auf der Fensterbank ziehen. Getrocknete Krauter und auch fertige Teemischungen bekommen Sie preiswert in Apotheken und Reformhäusern. Kaufen Sie frische Kräuter nur aus biologischem Anbau.
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Bei welchen Krankheiten hilft Kloster-Medizin besonders gut?
Gegen fast jede Krankheit ist ein linderndes Kraut gewachsen. Bewährt hat sich die Kloster-Medizin vor allem bei Stresserkrankungen wie Schlafstörungen, Panikattacken oder Magen-Darm-Beschwerden. Aber auch bei Erkältungen, Kopf- und Muskelschmerzen kann sie eine große Hilfe sein. Probieren Sie es aus!
Julia Streitz                                            Veröffentlicht in FERNSEHWOCHE 37/04, S.86 ff.

Eines noch: Natürliche Arzneipflanzen können zwar lindern und heilen, sind aber kein Ersatz für notwendige medizinische Maßnahmen wie Operationen oder synthetisch hergestellte Arzneimittel. Außerdem können sie keine gründliche ärztliche Diagnose ersetzen. Es empfiehlt sich daher immer, mit dem Arzt über die Gründe für die
Einnahme von pflanzlichen Mitteln zu sprechen.

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Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, entzündungshemmende Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe).

Arnika

Heilwirkung: Arnikasalbe hilft bei Gelenk- und Nervenschmerzen. Prellungen und Verstauchungen lässt sie abschwellen. Als verdünnte Tinktur wirkt Arnika bei Mund- und Rachenentzündungen.

arnika

Experten-Tipp: Gegen akute Muskelschmerzen 4 TL Arnikablüten mit einer Tasse Wasser überbrühen. Ein Baumwolltuch mit dem abgekühlten Aufguss tränken, auf die schmerzende Stelle legen.

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Inhaltsstoffe: Die Blätter enthalten den verdauungsfördernden Bitterstoff Cynarin und entzündungshemmende Flavonoide.

Artischocke

Heilwirkung: Artischockenblätter fördern die Fettverdauung und wirken ausgleichend auf den Cholesterinspiegel. Außerdem lindern sie Magen-Darm-Störungen.

artischocke

Experten-Tipp: 1 TL zerstoßene Artischockenblätter (Reformhaus) mit 0,2 l Wasser aufbrühen, 10 Min. ziehen lasen. Vor dem Essen trinken.

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Inhaltsstoffe: Das Kraut enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe sowie Glycoside, die schmerz- und entzündungshemmend wirken.

Augentrost

Heilwirkung Seit Urzeiten wird Augentrost zum Spülen bei Bindehautentzündungen, Gerstenkörnern und bei Heuschnupfen als Tee eingesetzt.

augentrost

Experten-Tipp: Bei Bindehautentzündung eine Mischung aus je 1 TL Augentrost, Fenchel, Kamille mit einer Tasse Wasser überbrühen. 1 Prise Meersalz hinzufügen. Abfiltern. Lauwarm die Augen damit 2-3 Minuten spülen.

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Inhaltsstoffe: Verwendet werden die Wurzeln, die ätherische Öle und beruhigende Valerensäure enthalten.

Baldrian

Heilwirkung: Bei Unruhe, Gedankenflut und Einschlafstörungen ist Baldrian das Mittel Nr. 1

baldrian

Experten-Tipp: Für einen Schlaftrunk schon morgens 2 TL zerkleinerte Baldrianwurzel mit 1 Tasse Wasser übergießen. 12 Stunden ziehen lassen. Abseihen. Leicht erwärmt vor dem Schlafengehen trinken.

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Inhaltsstoffe: Kraut und Wurzeln enthalten Gerbstoffe und Allantoin, das die Durchblutung anregt und Zellen regeneriert.

Beinwell

Heilwirkung: Bei Quetschungen, Verstauchungen, Kniegelenkentzündungen, Blutergüssen, offenen Beinen, Arthrose.

beinwell

Experten-Tipp: Für einen Umschlag Beinwell-
wurzel-Pulver (Apotheke) mit Wasser zu einem Brei mischen, als Wickel über Nacht auf die betroffene Stelle legen.

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Inhaltsstoffe: Eisen, Kieselsäure, sowie Kalzium und Kalium (entzündungshemmend, entwässernd), verdauungsförderndes Histamin.

Brennnessel

Heilwirkung: Brennnesselblätter sind Tausendsassas. Sie helfen gegen Blasen-
krankheiten, Galle- und Leberbeschwerden. Die Wurzel wirkt nachweislich bei Prostata-
beschwerden. Außerdem fördert die Brennnessel den Haarwuchs.

brennnessel

Experten-Tipp: Bei Blasenbeschwerden täglich 2 bis 3 Tassen Brennnessel-Tee trinken. Auch Preisel-, Johannisbeer- und Himbeersaft helfen.

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Inhaltsstoffe: Êiweiß, wertvolle Fettsäuren, B-Vitamine (gut für die Nerven). Phosphor, Zink, Eisen, Magnesium. Im Haferstroh außerdem entzündungshemmende Stoffe wie das Alkaloid Avenin.

Hafer

Heilwirkung: Hafer gibt neue Kraft nach schweren Krankheiten (Grippe), sowie bei Erschöpfungs- zuständen und Überforderung. Haferstroh hilft bei entzündlichen Hautkrankheiten.

hafer

Experten-Tipp: Bei Hauterkrankung einen Sud aus Haferstroh als Badezusatz verwenden (100g Haferstroh auf 2-3 l Wasser).

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Inhaltsstoffe: Die Hopfenzapfen enthalten Gerb- und Aromastoffe sowie beruhigende und Bakterien hemmende Bitterstoffe.

Hopfen

Heilwirkung: Hopfen hilft gegen Ruhelosigkeit und Angstzustände. Er wird außerdem bei Blasen- und Nierenleiden und im Klimaktrium angewandt.

hopfen

Experten-Tipp: Für mehr Gelassenheit mittags und abends 1 TL Hopfenzapfen mit 1 Tasse Wasser übergießen. Ziehen lassen. Abseihen und trinken.

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Inhaltsstoffe: Die Wurzel enthält neben magenwärmenden Scharfstoffen ätherische Öle, die dämpfend auf das Nerversystem wirken und zugleich die Produktion von Magensäften anregen.

Ingwer

Heilwirkung: Die seit jahrtausenden bekannte Wurzel wirkt gegen Übelkeit bei Migräne ebenso wie bei Reisekrankheit und Reizmagen.

ingwer

Experten-Tipp: Bei Brechreiz 1g frischen Ingwer fein reiben und mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

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Inhaltsstoffe: Nerverberuhigendes Hypericin ebenso wie Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe), Gerbstoffe und ätherische Öle.

Johanniskraut

Heilwirkung: Es gehört zu den großen Heilpflanzen bei depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden. Äußerlich wirkt das Öl bei Verletzungen, Verbrennungen und gereizter Haut.

johanniskraut

Experten-Tipp: Bei Niedergeschlagenheit 2 TL Johanniskraut mit 1 Tasse Wasser zum Kochen bringen. Abseihen, trinken. Achtung: Schwere Depressionen nicht selber behandeln.

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Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, hautberuhigendes Azulen und den angenehmen Duftstoff Cumarin.

Kamille

Heilwirkung: Die Kamille ist vielseitig, wirkt bei Haut-, Schleimhaut- und Zahnfleischentzündungen, lindert Erkältungsbeschwerden. Als Tee hilft sie bei Magen-Darmerkrankungen. Als Bad bei Entzündungen im Genitalbereich.

kamille

Experten-Tipp: Für ein Erkältungs-Dampfbad eine Hand voll Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergießen. Den Dampf 10 Minuten lang tief einatmen.

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Inhaltsstoffe: Selen und Saponin bekämpfen Bakterien und Pilze, verdünnen das Blut und machen Knoblauch zu einem natürlichen Anti-Aging-Mittel.

Knoblauch

Heilwirkung: Knoblauch, der schon den Pyramidenbauern Kraft geben sollte, hilft gegen Bluthochdruck und Arteriosklerose, senkt den Cholesterinspiegel und hilft äußerlich gegen Warzen.

knoblauch

Experten-Tipp: Eine Zehe zerdrücken, auf die Warze streichen. Über Nacht einwirken lassen.

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Inhaltsstoffe: Hauptwirkstoff ist ätherisches Öl, das die Magensaftproduktion anregt und krampflösend wirkt.

Kümmel

Heilwirkung: Bei Völlegefühl, Blähungen, Bauchschmerzen bei Kindern. Ein paar zerkaute Kümmelsamen beseitigen Mundgeruch.

kuemmel

Experten-Tipp: 1,5 TL Kümmelsamen zerdrücken, mit 1 Tasse Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen; täglich 1 bis 3 Tassen trinken.

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Inhaltsstoffe: Die Kerne des steierischen Ölkürbis enthalten u.a. Pflanzenhormone, Vitamin E, Magnesium, Selen und Zink, das für die Zellteilung wichtig ist.

Kürbiskerne

Heilwirkung: Die Pflanzenhormone in den Kürbiskernen beeinflussen den männlichen Hormonspiegel und werden bei Prostatavergrößerung, Reizblase und bei Impotenz eingesetzt.

kuerbis

Experten-Tipp: Bei Reizblase drei Monate lang täglich 2 EL Kürbiskerne zerkaut mit 1 Glas Wasser einnehmen.

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Inhaltsstoffe: Im reifen Samen sind vor allem Ballaststoffe wie Zellulose, Proteine und Öle enthalten.

Leinsamen

Heilwirkung: Lein, eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, hilft gegen Magenentzündung, Reizdarm, Verstopfung sowie Hautentzündungen. Klinische Studien lassen vermuten, dass Leinsamen vor Darm- und Brustkrebs schützt.

leinsamen

Experten-Tipp: Bei Verstopfung 3-mal täglich 1-2 EL frisch gequetschten Leinsamen (Reformhaus) mit 2 Gläsern lauwarmem Wasser trinken.

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Inhaltsstoffe: Die Früchte enthalten das wichtige Silymarin, das die Leber schützt und zur Bildung neuer Leberzellen anregt.

Mariendistel

Heilwirkung: Bei Lebererkrankungen sowie Hepatitis, sowie bei Leberschäden durch Umweltgifte, Medikamente und Alkohol.

mariendistel

Experten-Tipp: Für einen entgiftenden Tee je 1 TL Fenchel und Mariendistelfrüchte im Mörser zerstoßen. Mit 1/8 l heißem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, eine Tasse nach dem Essen trinken.

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Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, entzündungs-
hemmende Flavonoide  (Pflanzenfarbstoffe), Bitterstoffe.

Ringelblume

Heilwirkung: Ringelblumenblüten helfen bei Entzümdungen im Mund und Rachen, bei schlecht heilenden Wunden, Eiterungen und Venenentzündungen.

ringelblume

Experten-Tipp: Zum Gurgeln oder zur Reinigung von verschmutzten Wunden 1-2 TL Blüten mit 1 Tasse Wasser überbrühen. 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, mehrmals täglich gurgeln oder spülen.

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Inhaltsstoffe: Die Blätter enthalten ätherisches Öl, Gerb- und Bitterstoffe und Flavonoide  (Pflanzenfarbstoffe); Rosmarinöl besteht bis zu 23% aus anregendem Kampfer.

Rosmarin

Heilwirkung: Die Rosmarinblätter wirken äußerlich bei niedrigem Blutdruck, schlechter Durchblutung, rheumatischen Schmerzen, Erschöpfungs-
zuständen. Innerlich als Tee bei Verdauungsbeschwerden.

rosmarin

Experten-Tipp: Bei Rheuma und Kreislaufbeschwerden 15 Tropfen Rosmarinöl mit einem Becher Sahne vermischen. Ins 38 Grad warme Badewasser gießen. 20 Minuten darin baden (nicht vor dem Schlafengehen anwenden).

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Inhaltsstoffe: Neben Bitter- und Gerbstoffen vor allem ätherische Öle. Die Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe) in den Blättern halten Viren und Bakterien in Schach.

Salbei

Heilwirkung: Der Tee hilft bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum, lindert Asthma und beruhigt den Magen. Im Sommer verhindert Salbeitee übermäßiges Schwitzen.

salbei

Experten-Tipp: Zum Gurgeln bei Halsschmerzen 2 TL Salbeiblätter mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Mehrmals täglich gurgeln.

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Inhaltsstoffe: Das alte Indianermittel enthält als Hauptbestandteil Echinacosid, das krankmachende Bakterien im Blut zerstören kann.

Sonnenhut

Heilwirkung: Die Tinktur wird innerlich zur Stärkung der Abwehrkräfte, bei Infektionskrankheiten z.B. grippalen Infekten, Bronchitis, Entzündungen der Harnwege und des Unterleibs eingesetzt. Äußerlich als Umschlag zur Förderung der Wundheilung.

sonnenhut

Experten-Tipp: Nicht bei hohem Fieber anwenden.

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Inhaltsstoffe: Neben Gerbstoffen und Flavonoiden enthält Thymiankraut ätherisches Öl mit dem Wirkstoff Thymol. Es löst Hustenkrämpfe und transportiert den Schleim ab.

Thymian

Heilwirkung: Bei allen Arten von Husten. Außerdem bei rheumatischen Beschwerden.

thymian

Experten-Tipp: Bei rheumatischen Beschwerden 10 ml Thymianöl mit 40-prozentigem Alkohol mischen und die betroffenen Körperstellen damit einreiben.

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Inhaltsstoffe: Die Rinde von zwei- bis dreijährigen Weidenzweigen, die gepulvert und getrocknet wird, enthält als wichtigsten Stoff Salicin, das die Leber in entzündungehemmende Salicylsäure umwandelt.

Weidenrinde

Heilwirkung: Entzündungshemmend, fiebersenkend. Lindert Kopf- und Rheuma-
schmerzen, hilft auch bei Gicht.

weide

Experten-Tipp: Bei Schmerzen 1 TL geschnittene Rinde (Apotheke) mit 1 Tasse Wasser überbrühen. Abseihen. 5-8 Tassen über den Tag verteilt trinken.

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Inhaltsstoffe: Blätter, Blüten und Früchte enthalten Flavonoide, Gerbstoffe und so genannte Procyanidine die das Herz kräftigen.

Weissdorn

Heilwirkung: Der "Baldrian des Herzens" hilft bei Herzrasen und Herzinsuffizienz (einem Erschlaffen des Herzmuskels), die hauptsächlich bei älteren Menschen auftritt, sowie bei leichten Herzrhythmus-
störungen.

weissdorn

Experten-Tipp: Zur Stärkung der Herz-Kreislauf-Funktion 2 TL Weißdorn-Blätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten ziehen lassen. 3-4 mal täglich eine Tasse trinken.

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Inhaltsstoffe: Alles, was gut ist, wie ätherisches Öl, Mineralien (Kalium, Kalzium, Eisen, Jod, Sele), die das Immunsystem auf Trab bringen, den Blutdruck senken, Gefäße stärken, Bakterien hemmend und Blutfett senkend sind.

Zwiebel

Heilwirkung: Bei Appetitlosigkeit, altersbedingter Gefäßverkalkung, Husten, Mittelohrentzündung, Insektenstichen.

zwiebel

Experten-Tipp: Bei Husten 5 Zwiebeln, 5 EL Zucker und 1/4 L Wasser zu einem Saft verkochen. Täglich 5mal 1 EL einnehmen.

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Quelle:  FERNSEHWOCHE Nr.37/04
Fotos: Wikipedia


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Für ergänzende Infos hier noch eine kleine Auswahl aus dem Internet:

Heilkräuter.net
Von Alant bis Zwiebel finden Sie hier alles

Der Bio-Gärtner: Heilkräuter-Heilpflanzen

Klostermedizin (3sat)

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(Forschergruppe Klostermedizin)

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Letzte Änderung am 04.01.2008 (TbF) post

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