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Von Basilikum bis Zitronenmeslisse - Kräuter geben Gerichten den letzten Pfiff und sind total gesund. Und das Beste: Die meisten gedeihen auf Balkon und Fensterbank!
Anbau Ernte Konservieren Kochen Sammeln

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Bärlauch Estragon Kümmel Majoran Salbei
Basilikum Fenchel Lavendel Minze Schnittlauch
Beifuss Kapuzinerkresse Lemongras Petersilie Thymian
Borretsch Kerbel Liebstöckel Rauke Zitronenmelisse
Dill Koriander Lorbeer Rosmarin Kräuterspirale

Sie machen aus einfachen Speisen raffinierte Köstlichkeiten, verfeinern Essig und Öl, schmecken lecker als Tee und sind super gesund: frische Kräuter. Gerade werden die Multitalente neu entdeckt, jeder Supermarkt bietet eine ansehnliche Auswahl von Kerbel & Co. Aber viel schöner ist es natürlich, mit Kräutern aus eigener Ernte zu kochen. Gut, dass viele der grünen Leckereien auf Balkon und Fensterbank gedeihen! Welche Sorten ideal sind, worauf Sie beim Anbau achten sollten und was beim Würzen wichtig ist, erfahren Sie hier.
Anbau:
Standort Wo soll Ihr Kräutergarten entstehen? Im Balkonkasten oder auf der Fensterbank? Ideal für drinnen sind z.B. Salbei, Basilikum, Schnittlauch. Minze und Rauke brauchen viel frische Luft.
Pflanzenwahl Wenn Sie möglichst bald ernten wollen, sollten Sie einjährige Pflanzen anbauen (z.B. Basilikum, Dill, Kerbel). Die keimen, blühen und bilden Samen innerhalb eines Jahres, kommen dafür aber in der nächsten Saison nicht wieder. Mehrjährige (Minze, Zitronenmelisse, Estragon) blühen und fruchten meist erst im zweiten Jahr nach der Aussaat. Zeit und Arbeit sparen Sie mit vorgezogenen Setzlingen aus der Gärtnerei.
Pflanzgefässe Zum Anbau eignen sich Töpfe, Kästen, Kübel aus Ton, Metall oder Kunststoff. Wichtig ist, dass überflüssiges Wasser gut ablaufen kann. Tongefässe müssen vor dem Bepflanzen gewässert werden. Sonst entzieht der Topf der Kräutererde die Feuchtigkeit. Kräuter, die viele Wurzeln ausbilden (z.B. Dill) brauchen viel Platz im Topf oder Beet.
Düngen Es gibt spezielle Kräuterdünger (Gartencenter). Einjährige Pflanzen nicht düngen. Vermischen Sie einfach das Pflanzsubstrat mit etwas Kompost oder Sand. Das lockert die Erde und liefert Nährstoffe.
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Ernte:
Der richtige Zeitpunkt ist von Kraut zu Kraut unterschiedlich. Petersilie und Dill etwa werden vor der Blüte geerntet, Majoran dagegen schmeckt danach viel besser. Geerntet wird am Vormittag, wenn der Morgentau gerade abgetrocknet ist und die Sonne noch nicht zu stark scheint. Dann sind die Pflanzen besonders gehaltvoll und aromatisch.
Werkzeug Die meisten Kräuter sollten mit einer scharfen Schere abgeschnitten werden, damit die feinen Stängel und Blüten nicht gequetscht werden. Basilikum- blättchen werden dagegen mit den Fingern abgezupft. Legen Sie die geernteten Kräuter am besten in einen Korb und stellen Sie sie bis zur Verarbeitung kühl.
Schnell verwerten Am besten schmecken Kräuter, wenn sie ganz frisch sind. Daher so bald als möglich verwerten oder konservieren. So bleiben alle Nähstoffe erhalten.
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Konservieren:
Einfrieren Kräuter abspülen, trocken schütteln, klein schneiden und in die Fächer einer Eiswürfelschale legen. Diese mit etwas Wasser füllen und einfrieren. So bleiben Geschmack und Vitamine mehrere Monate erhalten und die Kräuter sind praktisch portionierbar.
Einlegen Estragon, Dill und Zitronenmelisse geben Weißweinessig eine raffinierte Note: Einige Zweige in eine saubere Glasflasche geben, mit Essig übergießen. Drei Wochen ziehen lassen. Täglich schütteln. Für Kräuteröl: Eine Hand voll Rosmarin und Thymian mit 1 Ltr. Sonnenblumenöl übergießen, 20 Tage an einem dunklen Ort ziehen lassen.
Trocknen Altbewährt: Binden Sie die Zweige zu einem Strauß und hängen Sie ihn an einen schattigen, luftigen Ort. Wenn die Kräuter getrocknet sind, Blätter und Blüten abstreifen. So halten sie etwa ein Jahr.  
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Kochen:
Die meisten Kräuter (wie z.B. Schnittlauch) werden nicht mitgegart, sondern roh über die fertigen Speisen gestreut. Durch langes Erhitzen verlieren sie Nährstoffe und Geschmack.
Tee Für wohltuende Tees überbrühen Sie einfach die gewaschenen Kräuter (z.B. Salbei, Basilikum, Pfefferminze) mit kochendem Wasser und lassen sie 10 bis 15 Minuten ziehen.
Experimente Sie wissen nicht genau, wozu ein bestimmtes Kraut passen könnte? Reiben Sie die Blätter sanft zwischen den Fingern und atmen Sie den Duft ein - dann fällt es Ihnen sicher schnell ein. Experimentieren Sie ruhig - lassen Sie Ihre Phantasie spielen!   
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Sammeln:
Auch Wildkräuter (Sauerampfer, Brennnessel) passen gut zu vielen Gerichten. Und Gänseblümchen sind nicht nur hübsche Deko, sondern auch sehr lecker. Wildkräuter schmecken meist intensiver als Kultursorten, denen viele Bitterstoffe und ätherische Öle "weggezüchtet" wurden.
Vorsicht Sammeln Sie nur, was Sie kennen. Schonen Sie die Wurzel der Pflanze und pflücken Sie nie alle Kräuter an einem Ort. Nur dann pflanzen sie sich weiter fort - und Sie können bald wieder ernten.

Steckbrief: Das Trendkraut des Jahres! Die grünen Blätter schmecken ähnlich wie Knoblauch, nur viel feiner.

Bärlauch

Passt zu: Pasta, Risotto, allen Salaten. Peppt außerdem Pesto und Kräuteröle auf.

baerlauch

Heilkraft: Bärlauch stärkt den Kreislauf

Pflegetipp: Die Anzucht aus Samen ist schwierig. Lieber Setzlinge kaufen. Liebt Schatten unter Sträuchern und feuchten Boden.        

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Steckbrief: Eroberte vom Mittelmeer aus die deutsche Küche. Schmeckt etwas pfeffrig und sehr aromatisch. Duftet sehr intensiv.

Basilikum

Passt zu: Pasta. Außerdem natürlich zu Tomaten und Mozarella. Macht sich auch sehr gut in Pesto. Nicht mitkochen, verliert sonst sein Aroma! Lässt sich gut einfrieren.

basilikum

Heilkraft: Gut bei Verdauungsstörungen und Blähungen.
Pflegetipp: Braucht viel Wärme (nicht unter 15 Grad). Die Blätter werden kurz vor der Blüte nicht geschnitten, sondern gezupft.

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Steckbrief: Beliebtes Widkraut. Der leicht bittere Geschmack der pelzigen Blätter macht Deftiges bekömmlicher.

Beifuss

Passt zu allen fettreichen Speisen und Eintöpfen. Ganz frische, kleine Blätter schmecken auch als Gemüsebeilage (wie Spinat).

beifussbeifuss

Heilkraft: Wird seit der Antike als krampflösendes Heilkraut (Blähungen) verwendet.
Pflegetipp: Absolut anspruchslos. Wächst auf jeder Wiese, braucht keinen besonderen Platz im Kräutergarten.

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Steckbrief: Schmeckt stark nach Gurke. Mit seinen rauhaarigen Stängeln und Blättern wird Borretsch bis zu 80 cm hoch.

Borretsch

Passt zu: Tomaten- und Kartoffelsalat, Quark und Joghurt. Die essbaren, hellblauen Blüten sind eine hübsche Dekoration.

borretsch

Heilkraft: Wirkt herzstärkend und blutreinigend.
Pflegetipp: Selbst für träge Gärtner gut geeignet. Sät sich jährlich selbst aus. Liebt feuchte Böden, braucht viel Platz.

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Steckbrief: Ein beliebter Begleiter von Gurken. Die fein gefiederten Blätter schmecken leicht nach Anis.

Dill

Passt zu: Fisch (vor allem Lachs), Kartoffeln, Quark. Verträgt sich nicht mit Knoblauch und Olivenöl. Sparsam verwenden, nicht mitkochen.

dill

Heilkraft: Hilft bei Verdauungsstörungen.
Pflegetipp: Ist zwar ein Licht-Fan, verträgt aber keine direkte Sonne. Schon früh aussäen (ab Februar). Im Topf gezogen ist Dill nicht besonders ergiebig.

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Steckbrief: Ein Muss in der französischen Küche. Sehr intensiver Duft und leicht süßliches Aroma. Französischer ist aromatischer als russischer.

Estragon

Passt zu: Salaten und Kräutersaucen. Verfeinert guten Essig.

estragon

Heilkraft: Hilft bei Einschlafstörungen.
Pflegetipp: Gedeiht in der Sonne und im Halbschatten. Die Wurzeln vor Frost schützen. Estragon liebt feuchten Boden. Im Frühling zurückschneiden.

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Steckbrief: Das Kraut schmeckt kräftig nach Lakritz, die Knolle zeigt sich mit leichtem Anisgeschmack zurückhaltender.

Fenchel

Passt zu: Salaten, Fenchelsamen verfeinern Backwaren. Gehacktes Fenchelkraut verleiht gedünstetem Fisch ein tolles Aroma.

fenschel

Heilkraft: Fencheltee lindert Magenschmerzen.
Pflegetipp: Unbedingt grosse Gefässe verwenden, Fenchel macht sich gern breit. Braucht einen vollsonnigen Standort und kalkhaltige Erde.

up

Steckbrief: Schmeckt sehr aromatisch, ist relativ scharf, ähnlich wie Rettich. Besonders dekorativ (und köstlich) sind die Blüten.

Kapuzinerkresse

Passt zu: Salaten, Kräuterquark, Kapuzinerkresse gibt Weißweinessig eine leicht scharfe Note.

Kresse

Heilkraft: Wirkt entwässernd und blutreinigend.
Pflegetipp: Sehr anspruchslos, wächst nahezu überall.

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Steckbrief: Erinnert mit seinen feinen, leicht süßlichen Aroma an Anis.

Kerbel

Passt zu: Eintöpfen und Suppen, Soßen und besonders gut zu Schalentieren, zum Beispiel zu Krebsen.

kerbel

Heilkraft: wirkt entwässernd und ist ein guter Vitamin-C-Lieferant.
Pflegetipp: Kerbel mag keine direkte Sonne, am besten im Halbschatten pflanzen. Den Boden immer gut feucht halten. Die Aussaat ist bis August möglich. Ernten Sie die Stängel, wenn sie etwa 10 cm hoch sind.

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Steckbrief: Ähnelt der glatten Petersilie, ist sehr aromatisch, schmeckt ähnlich wie Salbei.

Koriander

Passt zu: vielen Gerichten der asiatischen Küche. Harmoniert besonders mit Kokos und Ingwer. Die Blätter nicht mitkochen! Die Samenkörner dagegen müssen auf jeden Fall in den Topf.

Koriander

Heilkraft: Die Öle der Körner helfen bei Magenbeschwerden.
Pflegetipp: Koriander ist hart im Nehmen und hält auch kühleres Wetter aus. Die Blätter können das ganze Jahr über geerntet werden.

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Steckbrief: Kein Sauerkraut ohne Kümmel! Doch nicht nur da findet das zweijährige Kraut Verwendung. Schmeckt sehr intensiv, ähnlich wie Dill

Kümmel

Passt zu: deftigen Gerichten, Krautsalat, Backwaren und Frischkäse.

kuemmel

Heilkraft: Kümmel wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd.
Pflegetipp: Erst im zweiten Jahr reifen ab Juli/August die Samenkörner. Kümmel braucht zum Wachsen viel direkte Sonne und feuchten Boden.

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Steckbrief: Lavendel erkennt man an den violetten Blütenähren, den langen Stielen und dem typischen feinen Duft.

Lavendel

Passt zu: Fisch, Geflügel und Soßen. Getrocknete Blüten verleihen Süßspeisen eine erfrischende Note.

lavendel

Heilkraft: Wirkt ebtspannend und krampflösend. Ein Lavendelkissen hilft bei Schalfstörungen.
Pflegetipp: Braucht einen trockenen Standort und viel Sonne. Wichtig ist auch ein kalkhaltiger Boden.

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Steckbrief: Die einjährige Pflanze will hoch hinaus! Sie kann bis zu 1,20 m groß werden. Lemongras hat ein herrlich erfrischendes Zitrusaroma.

Lemongras

Passt zu: vielen asiatischen Gerichten, zu Fisch und Salaten. Lemongras mitköcheln lassen, vor dem Servieren herausfischen.

zitronengras

Heilkraft: nicht bekannt
Pflegetipp: Zitronengras wächst sehr gut als Topfpflanze, ist deshalb ideal für den Balkon und weniger für den Garten geeignet. Braucht nährstoffreichen Boden und regelmäßig Dünger. Bei trockener und heller Überwinterung ganzjährige Ernte.

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Steckbrief: Erinnert in Geschmack und Aussehen stark an Sellerieblätter. Intensiv und würzig.

Liebstöckel

Passt zu: allen Fleisch- und Gemüsetöpfen. Außerdem lecker in Salaten und Kräuterquark.

liebstoeckel

Heilkraft: Beruhigt den Magen und wirkt krampflösend.
Pflegetipp: Bei guter Pflege kann Liebstöckel ein wahrer Oldtimer werden. 10 Jahre hält das Kraut schon mal durch und breitet sich stark aus. Dazu braucht es allerdings feuchten Boden.

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Steckbrief: Ein Kraftpaket. Mehr als ein Blatt des aromatischen und etwas herben Gewürzes verträgt kein Gericht. Die Römer glaubten, die Blätter würden Blitze fernhalten.

Lorbeer

Passt zu: Suppen und Fonds (Blätter mitkochen und vor dem Servieren herausnehmen) sowie säuerlichen Gemüsen (Sauerkraut).

lorbeer

Heilkraft: nicht bekannt
Pflegetipp: Lässt sich im Haus problemlos halten. Auch bei 10 Grad minus bekommt sie noch keine Frostbeulen. Die Blätter erst nach einem Jahr ernten.

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Steckbrief: Die grau-grünen Blätter schmecken kräftig und würzig-herb.

Majoran

Passt zu: Schweinefleisch und Geflügel ebenso wie zu Suppen und Eintöpfen. Kann mitgegart werden.

majoran

Heilkraft: Wirkt beruhigend und schlaffördernd.
Pflegetipp: Ab Mai kann Majoran ausgesät werden. Die Samen nur dünn mit Erde bedecken. Majoran liebt warme und sonnige Plätze. Zum Trocknen mit geschlossenen Blütenknospen schneiden.

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Steckbrief: Seit dem 9. Jahrhundert ist das mentholhaltige Kraut in Europa heimisch. Schmeckt leicht scharf, dabei aber sehr erfrischend.

Minze

Passt zu: Lamm, orientalischen Gerichten, Kartoffeln, Geflügel, Obstsalat, Süßspeisen und Cocktails (z.B. Mojito).

minze

Heilkraft: Hilft gut bei Darmbeschwerden, beruhigt den Magen.
Pflegetipp: Braucht viel Wasser. Die Wurzeln breiten sich sehr schnell aus. Minze daher nicht zu eng pflanzen.

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Steckbrief: Mit ihren kräftigem Aroma der deutsche Küchenschlager schlechthin! Großer Pluspunkt: der hohe Vitamin-C-Gehalt.

Petersilie

Passt zu: Salaten, Fleisch- und Gemüsegerichten, Suppen. Schmeckt besonders gut in Kombination mit Zitrone und Knoblauch. Lässt sich gut einfrieren. Achtung: Die Samen sind giftig.

petersilie

Heilkraft: Stärkt das Immunsystem
Pflegetipp: Laugt den Boden stark aus, deshalb nie zweimal an die gleiche Stelle pflanzen. Feucht halten.

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Steckbrief: Die italienische Rauke hat sich als "Rucola" bei uns zum In-Salat gemausert. Die türkische Rauke schmeckt nach Rettich, die Wegrauke ähnelt Kresse.

Rauke

Passt zu: Pasta, Risotto. Als Salat mit frischem Parmesan und Kirschtomaten besonders lecker. Die Samen lassen sich gut trocknen und auspressen, liefern köstliches Öl.

rauke

Heilkraft: nicht bekannt
Pflegetipp: Sparsam anbauen! Hat Rauke erst einmal Wurzeln geschlagen, wuchert sie ohne Ende. Vor der Blüte ernten.

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Steckbrief: Der Strauch kommt zwar aus den warmen Regionen des Mittelmeeres, hat sich aber gut an unser Klima angepasst. Kann hier sogar überwintern. Schmeckt herbwürzig.

Rosmarin

Passt zu: Fisch- und Grillgerichten und Käse. Zweige in Suppen mitkochen. Anschliessend entfernen.

rosmarin

Heilkraft: Wirkt kreislaufanregend, durchblutungsfördernd, gut bei Rheuma.
Pflegetipp: Sonniger Standort, dennoch sparsam gießen. Im Winter mit Zweigen vor Frost schützen.

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Steckbrief: Die pelzigen Blätter des Strauchs schmecken würzig-streng und duften aromatisch.

Salbei

Passt zu: gegrilltem Fisch und Geflügel. Da Salbei sehr dominant ist, sollten Sie ihn sparsam einsetzen und nicht mit anderen Kräutern mischen. Beim Mitgaren entfaltet Salbei sein Aroma am bestem.

salbei

Heilkraft: Entzündungshemmend, hilft sehr gut gegen Halsschmerzen.
Pflegetipp: Nässe uns Kälte mag Salbei überhaupt nicht. Der Standort sollte sonnig sein, die Erde kalkhaltig.

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Steckbrief: Ein Dauergast in der deutschen Küche. Zwiebliges, leicht scharf schmeckendes Kraut mit langen, schmalen Halmen.

Schnittlauch

Passt zu: Salaten, Eigerichten, Quark und Suppen. Auch für Marinaden gut. Nicht mitgaren! Die knallig violetten Blüten sind ebenfalls essbar.

schnittlauch

Heilkraft: Lindert Verdauungsbeschwerden, wirkt abführend.
Pflegetipp: Vollkommen unkomplizierte Staude. Schnittlauch mag es lieber kühl als sonnig und liebt feuchten und nahrhaften Boden. Die grasgrünen Halme immer vor der Blüte ernten.

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Steckbrief: Der Strauch mit seinen würzigen Blättern ist für die mediterrane Küche unentbehrlich. Schmeckt leicht bitter und erinnert an seinen Verwandten, den Majoran.

Thymian

Passt zu: Geflügel, Tomaten und Kräuterbutter.

thymian

Heilkraft: Bei Husten und grippalen Infekten tut Thymian gute Dienste, wirkt desinfizierend.
Pflegetipp: Braucht durchlässigen Boden (am besten etwas Sand untermischen), reichlich Sonne, aber wenig Wasser. Gedeiht prima im Kübel.

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Steckbrief: Herrlich zitronig duften die Blättchen der buschigen Sträucher. Echte Konkurrenz zu Zitronen.

Zitronenmelisse

Passt zu: Quark, Soßen und Salaten. Nur frische Blätter verwenden und auf keinen Fall mitkochen. Das zerstört das tolle Aroma. Zitronenmelisse ist auch eine hübsche Deko für Desserts.

zitronenmelisse

Heilkraft: Lindert Kopfschmerzen und beruhigt den Magen.
Pflegetipp: Liebt durchlässige Böden. Reichlich Kompost dazugeben. Sät sich leicht selbst aus.

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Quelle:  FERNSEHWOCHE Nr.16/04
Fotos: Wikipedia, Bärlauch, Schnittlauch: tbf

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Kräuterspirale

Sollten Sie Platzprobleme haben für ein Kräuterbeet, schauen Sie doch mal auf die Seite http://www.kraeuterei.de/kraeuterspirale.htm
Dort wird gezeigt, wie Sie das Kräuterbeet dreidimensional aufbauen können.

 

Letzte Änderung am 15.06.2006 (TbF) post

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