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Baudenkmäler
Erstnennung im 10.Jh.; ein
örtlicher Ministerialenadel ist allerdings nicht belegt. 1363 verkaufte
Wilprant der Auerberger von Sattelberg das Dorf an das Kloster
Altomünster. Seit 1464 als Hofmark angeführt, jedoch ohne Edelmannssitz.
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Wo |
Beschreibung |
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| Alberzell |
Kath.
Filialkirche Hl. Kreuz. Turm gotisch, sonst Ende 17.Jh.; mit
Ausstattung.
Bereits im 10.Jh. ist ein
Nikolauskirchlein bezeugt. - Letzte Kirchenrenovierung 1975 - 77.- An der
Chorsüdseite der Sattelturm des 14./15.Jhs., seine geschoßweise
eingerückten Obergeschosse wurden 1975-77 erneuert.- Im eingezogenen,
segmentbogig geschlossenen Chor Stichkappentonne auf Pilastern bzw.
Pilasterstümpfen (Nordseite). Die Deckenfresken des 17. Jhs. wurden 1958
freigelegt. Sie zeigen die Glorie des hl. Nikolaus, des ursprünglichen
Kirchenpatrons, umgeben von dichtem Brokatteppich und Rokoko-Ornamenten;
in den Stichkappen allegorische Darstellungen. An der Langhausflachdecke
Fresken von Michel P. Weingartner, 1958. - Der Hochaltar wurde bei der
letzten Renovierung aus den Säulen der barocken Seitenaltäre zu einem
offenen Retabel zusammengestellt, in der Mitte ein Barockkruzifixus mit
Schmerzhafter Muttergottes. - An der südlichen Langhausstirnwand Figur
des hl. Nikolaus, 18.Jh., aus dem Veitbauernhof in Metzenried. Gegenüber
eine Marienfigur aus dem Kunsthandel, den Stilformen nach um 1600. |


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| Garbertshausen,
Gemarkung Alberzell |
Kath.
Filialkirche St. Lambertus. Kern 15.Jh., 1732 erneuert, im 19.Jh.
umgestaltet; mit Ausstattung.
Nach Inschrifttafel wurde
die malerisch im ummauerten Friedhof gelegene Kirche 1732 erbaut.-
Dreiseitig geschlossener Bau mit frei gotisierenden Fenstern.
Chorscheitelturm mit pilastergegliedertem Oktogon und Zwiebelhaube. -
Heller Saal mit Flachdecke. - Altar im neuromanischen Stil. Zwischen den
Standleuchtern Engel, 1.Hälfte 17. Jh., aus der gleichen Zeit dürfte
auch die Halbfigur des hl. Lambertus stammen. Die übrigen Figuren
gehören ebenfalls weitgehend dem 17.Jh. an; ein Auferstandener, an der
Emporenbrüstung die Hl. Dreifaltigkeit, thronend auf einer von Engeln
getragenen, mit einem Zifferblatt bemalten Weltkugel, an der Nordwand ein
Kruzifixus mit Assistenzfiguren, die eine spätgotische Pietá (Ende
15.Jh.) flankieren. |


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| Hickern,
Gemarkung Alberzell |
Hofkapelle.
Erbaut um 1860/70; mit Ausstattung |

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| Hickern,
Hs.Nr. 2, Gemarkung Alberzell |
Am
Giebel barocke Hausfigur (Geißelchristus), 18. Jh.
Expressive Nischenfigur des
Geißelheilands |

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Entnommen dem Buch "Denkmäler in Bayern,
Band I.19, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen: Landkreis
Pfaffenhofen a.d.Ilm: Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische
Geländedenkmäler, Aufnahmen von Joachim Sowieja, mit einem Beitrag von Karl
Heinz Rieder", erschienen 1992 im Karl M.Lipp Verlag, Meglingerstr. 60,
München
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