Inhaltsverzeichnis

 

Geleitwort

Geschichte der Ortsteile Klenau und Junkenhofen

Die schönsten Sagen, Legenden und Geschichten

Baudenkmäler

Archäologische Denkmäler

Naturdenkmäler

Ansichten aus Klenau

 

Baudenkmäler

Erste Nennung des Ortes 843, als Baldrich seinen Besitz in Klenau, Hilgertshausen, Singenbach und Tandern dem Freisinger Bischof und dessen Neffen verkaufte. Um 1200 stiftete Ritter Eberhard (Ekkehard?) den Weiler Klenau samt Kirche dem Benediktinerkloster Scheyern.

 

Wo

Beschreibung

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Arnsried (Gemarkung Klenau) Stattliche Hofkapelle, wohl Mitte 19.Jh.; mit Ausstattung; bei Haus Nr. 2

Bau von 1903 mit eingezogenem, halbrunden Chor, gestuftem Traufgesims und spitzbehelmtem Giebelturm. - Im Innern Flachdecke über Hohlkehle, ein Altärchen in Stilformen des 18.Jhs. mit der Schwarzen Madonna, seitlich bäuerliche Figuren der hl. Wendelin und Isidor. Ein Kruzifixus des 18.Jhs.

Hofkapelle in Arnsried

Innenansicht der Hofkapelle in Arnsried

Junkenhofen (Gemarkung Klenau) Kath. Filialkirche Mariae Opferung. Chor und Turm 2.Hälfte 15.Jh., Langhaus 1852; mit Ausstattung.

1197 vermachte Ekkehard, der letzte Ritter von Junkenhofen, seinen Grundbesitz zusammen mit der Marienkirche dem wittelsbachischen Augustiner-Chorherrenstift Indersdorf. Schlanker Sattelturm an der Südspitze des dreiseitig geschlossenen Chores. - Im Chorinnern Netzgewölbe, dessen ausgekehlte Rippen flachen Wappenschilden entwachsen. Das Landhaus ist über Hohlkehle flach gedeckt; Fresken von Michael P. Weingartner, 1962. An der Altarrückwand großes Fresko mit der Opferung Isaaks, 18.Jh. - Der Hochalter ist ein viersäuliges Retabel des frühen 18.Jhs., im Rokoko überarbeitet. Im Mittelfeld eine Pietà, ein Schnitzwerk des 16.Jhs., dem im Pestjahr 1742 die Bedeutung eines Gnadenbilds zuwuchs; seitlich Figuren der hl. Ursula und Elisabeth. Gemaltes Antependium. - Die Seitenaltäre sind konkave Rokokoretabel, im gleichen Stil die Kanzel. - Die Orgel mit streng architektonisch aufgebautem Prospekt wurde 1888 von Anton Bouthillier, Oettingen, geschaffen.- An den Längswänden Schnitzfiguren der hl. Benedikt und Vitus, um 1500. Rosenkranzmadonna um 1700. Ölberggruppe, wohl um 1600. - Kreuzwegbilder um 1760. - Unter der Empore Gelübdebild von 1742 mit Ortsvedute, 1890 von J. Gunzner aus Schrobenhausen kopiert.

Kath. Filialkirche Mariae Opferung in Junkenhofen

Innenansicht der Kath. Filialkirche Mariae Opferung in Junkenhofen

Klenau Kath. Pfarrkirche St. Andreas. Erbaut 1854; mit Ausstattung.

Langhaus und Chor wurden 1854 "im Rundbogenstyle schön und gefällig neu gebaut", nur " der alte Sattelturm mit seinen zwei Glocken blieb bestehen". - An der Südseite des eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chors der Turm mit Spitzhelm über Dreiecksgiebeln. - Im Innern Flachdecke über Hohlkehle, 1956 ausgestaltet mit Deckenfresken und Mosaikeinlagen (Altarwand) von Michael P. Weingartner. - Der Orgelprospekt mit reicher Dekoration des Frührokoko wurde 1871 aus Waidhofen a.d.Paar bezogen, als Bekrönung eine große musizierende Puttengruppe. - Schnitzfigur der hl. Anna Selbdritt, Anfang 16.Jh.; Barockfiguren, u.a. büßende Maria Magdalena und hl. Simon, wohl 17.Jh., Rosenkranzmadonna, um 1700.

Kath. Pfarrkirche St. Andreas in Klenau

Innenansicht 1 der Kath. Pfarrkirche St. Andreas in Klenau

Innenansicht 2 der Kath. Pfarrkiche St. Andreas in Klenau

Orgel der Kath. Pfarrkirche St. Andreas in Klenau

Klenau, Kirchstraße 6 Pfarrhaus mit flachem Walmdach, Ziegelgesims und Stichbogenfenstern am Erdgeschoß, erbaut 1852.

Traufgesims mit Deutschem Band.

Pfarrhaus in Klenau, Kirchstraße 6

Entnommen dem Buch "Denkmäler in Bayern, Band I.19, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen: Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm: Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler, Aufnahmen von Joachim Sowieja, mit einem Beitrag von Karl Heinz Rieder", erschienen 1992 im Karl M.Lipp Verlag, Meglingerstr. 60, München

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Archäologische Denkmäler

Gemarkung Klenau

Beschreibung

Bild/Karte

TK 7434; Flurkarte NW 17-09. Gräber und Siedlungsspuren (?) unbekannter Zeitstellung im Luftbild

Ca. 680 m westlich der Kirche von Klenau.

 

Entnommen dem Buch "Denkmäler in Bayern, Band I.19, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen: Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm: Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler, Aufnahmen von Joachim Sowieja, mit einem Beitrag von Karl Heinz Rieder", erschienen 1992 im Karl M.Lipp Verlag, Meglingerstr. 60, München

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Naturdenkmäler

Gemarkung Klenau

Beschreibung

Bild/Karte

An der Nordseite der Friedhofsmauer in Junkenhofen 1 Linde  

 

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  © Heinrich Pommé Gemeinde Gerolsbach Letzte Änderung dieser Seite am: 26.06.2008  
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