Krieger- und Soldatenverein Gerolsbach. e.V.

Generalversammlung am 18.März 2000
Vorsitzender Josef Rist im Amt bestätigt, Verein wird e.V.
Die Umwandlung des Vereins in einen e.V. und die Neuwahlen der Vorstandschaft waren die wichtigsten Punkte bei der Jahreshauptversammlung des Gerolsbacher Krieger- und Soldatenvereins.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Josef Rist, der sich besonders über die Anwesenheit des zweiten Kreisvorsitzenden Albert Dafelmair freute, und den Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde Max Lintner für seine Verdienste durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden mit dem Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.

Max Lintner wird mit dem Ehrenkreuz in Silber geehrt
In seinem Tätigkeitsbericht blickte Rist auf das letzte Jahr zurück und machte Bilanz. So hat der 119 Mitglieder starke Verein an den verschiedensten Veranstaltungen teilgenommen und einen Ausflug ins französische Verdun unternommen und den Gefallenen des 1.Weltkrieges gedacht. Ein Höhepunkt des Vereinsjahres war die gemeinsame Organisation der bekannten Gerolsbacher Rock-Night mit der Feuerwehr. Hier dankte der Vorstand besonders dem gemeinsamen Partyausschuß und dem Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr, Rudi Lönner, der so Rist "als Partymanager alles super gemacht hat". Er dankte auch dem Fahnenträger Michael Schmidmeir, den Fahnenbegleitern und der Vorstandschaft für die gute Arbeit.
Auch für dieses Jahr hat sich der Verein einiges vorgenommen. So soll unter anderem wieder eine Rock-Night, sofern die Halle wieder zur Verfügung steht, gemeinsam mit dem MGV "Rauhe Gurgl" organisiert werden und der Verein künftig seine Geschäfte als eingetragener Verein (e.V.) führen. Um dies zu verwirklichen, verabschiedeten die Mitglieder eine entsprechende Satzung, die von Bernd Ulrich entworfen und mit den Behörden bereits im Vorfeld abgestimmt wurde.
Der Bericht des Kassiers Xaver Augustin wies eine solide Kassenlage aus und die ordnungsgemäße Führung der Bücher bestätigten die Kassenprüfer. Somit war die Entlastung der Vorstandschaft nur noch Formsache.
Bei den anschließenden, satzungsgemäßen Neuwahlen, welche Wahlvorstand Heinrich Pommé professionell durchführte, wurden Vorsitzender Josef Rist, Schriftführer und Pressereferent Stefan Maurer sowie Beisitzer Alfred Felber in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Als zweiter Vorsitzender wurde Johann Pletzer, als Schatzmeister Christian Wintermayr, als dessen Vertreter Xaver Augustin und als weiter Beisitzer Manfried Nießl und Georg Demmelmeir gewählt. Bei der Wahl für das Amt des Beauftragten für die Bundeswehr- und Reservistenangelegenheiten votierten alle Mitglieder für Bernd Ulrich. In den Prüfungsausschuß wählten die Mitglieder Georg Dick, Christian Wintermayr sen. und Johann Sieber.

Die neue Vorstandschaft (v.l.n.r.): |
Abschließend war man sich beim Punkt Wünsche und Anträge mit großer Mehrheit einig, heuer auf eine Beitragserhöhung zu verzichten und die Vorstandschaft bedankte sich mit einem Geschenk bei ihrem Vorsitzenden Josef Rist für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Vereins.

Im Namen der Vorstandschaft überreicht Christian Wintermayr Josef Rist ein Geschenk
Urkunde zur Erinnerung an die Fahnenweihe am 20.September 1998

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Gratulation an den Vereinswirt, Herrn Benedikt Breitner, anläßlich seines 50. Geburtstages
Der Krieger- und Soldatenverein Gerolsbach e.V. hatte die Bürger der Gemeinde Gerolsbach zur Teilnahme am Gedenkgottesdienst mit anschließender Totenehrung am Kriegerehrenmal und abschließendem gemeinsamem Mittagessen im Gasthof Breitner eingeladen.
Ab 09:00 Uhr trafen die örtlichen Vereine und
Fahnenabordnungen am Gasthof Breitner ein. Pünktlich um 09:30 Uhr zogen die
Fahnen in den, für den Gedenkgottesdienst vorbereiteten Saal ein. Es folgte in
Anwesenheit zahlreicher Besucher ein sehr würdiger, von unserem Kirchenchor
unter Leitung von Hans Maurer musikalisch umrahmter Gedenkgottesdienst. In
seiner Ansprache ging unser Herr Gemeindeparrer auf die Bedeutung von
Gedenktagen im Allgemeinen und die Bedeutung des Volkstrauertages im Besonderen
ein. Es wurde die Frage gestellt, ob wir mit den Grabstein- und
Ehrenmalinschriften „ In ewigem Gedenken
oder Ihr bleibt uns unvergeßlich „
leichtfertig umgehen. Wir müssen aber der Millionen Opfer von Kriegen und
Gewaltherrschaft gedenken denn sonst wäre ihr Tod wirklich sinnlos. Die
Gefallenen der Kriege, die Opfer von Terror und Gewaltherrschaft aller Völker
und Nationen mahnen uns zum
Frieden! Diese Mahnung dürfen aber nicht nur diejenigen hören, welche die
Grausamkeiten eines Krieges und Gewaltherrschaft persönlich erlebten. Diese
Frauen und Männer brauchen sicher nicht gemahnt werden. Nein wir, die während
des Krieges und danach geborenen, bedürfen in erster Linie dieser Mahnung zum
Frieden! Diese Mahnung müssen wir verinnerlichen und umsetzen indem wir in
unserem täglichen Leben gegen jede Form von Gewalt und Unterdrückung
eintreten. Nicht in der großen Politik, sondern schon in unseren Familien und
in unserer Gemeinde. Mit dem Friedensgebet des Hl. Franz von Assisi und dem
Segen klang der eindrucksvolle Gedenkgottesdienst aus und es ging in
Marschordnung zum Kriegerehrenmal. Hier fand eine kurze aber würdige, von der
Blaskapelle Steinkirchen musikalisch gestaltete Gedenkfeier, in deren Verlauf
unser Bürgermeister, Herr Rieß, nach seiner Ansprache einen Kranz der Gemeinde
Gerolsbach niederlegte. Nach den Klängen des Liedes vom guten Kameraden
marschierten die Teilnehmer an der Gedenkfeier zurück zum Gasthof Breitner.
Hier wurde der Volkstrauertag 2000 mit einem gemeinsamen Mittagessen und guten
Gesprächen beendet.
Im Rahmen der Gesamtveranstaltung hatte der Krieger-
und Soldatenverein Gerolsbach e.V. um eine Spende zugunsten des Volksbundes
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. gebeten. Bei dieser Sammlung kamen 205,00
DM zusammen. Wir danken allen Spendern ganz herzlich. Weiterhin gilt unser Dank
allen genannten und ungenannten Helfern die zum Gelingen der Veranstaltung
beitrugen. Hier sei die Abordnung der Bundeswehr von der
4./Flugabwehrraketengruppe aus Oberstimm unter Führung ihres Staffelfeldwebels
noch besonders genannt. Die fünf Soldaten haben trotz großer dienstlicher
Belastung ihre Freizeit für die Teilnahme an unserer Feier geopfert. Ein
herzliches vergelt`s Gott dafür!