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Aktuelle Mitteilungen vom Kreisverband 2009:
13. Infoveranstaltung zum Thema „Obst und
Streuobstanbau“
am 4. Oktober im Landratsamt
Auch in diesem Jahr veranstaltet
der Landkreis Pfaffenhofen in Zusammenarbeit mit einigen Gartenbauvereinen aus
dem Landkreis einen Informationstag zum Thema „Obst und Streuobstanbau“ im
Landratsamt Pfaffenhofen. Freizeitgärtner und Interessierte können am
Dultsonntag, 4. Oktober 2009 von 10:00 bis 17:00 Uhr bei einem breit
gefächerten Beratungsangebot Wissenswertes über Bäume und Früchte erfahren.
Der
amtierende Landrat Anton Westner freut sich, dass Obst aus dem eigenen Garten
oder der Streuobstwiese bei den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis eine
zunehmende Wertschätzung erhält. „Obstbäume verschönern nicht nur das
Erscheinungsbild unserer Dörfer. Ihre Früchte liefern auch einen wertvollen
Beitrag zur gesunden Ernährung unserer Bürger“, betont der Landkreischef. „Auch
aufgrund des großen Zuspruchs in den letzten Jahren liegt uns die Veranstaltung
besonders am Herzen.“
Markus Wagner, Gartenpfleger des
Gartenbauvereins Hohenwart, zeigt fachliche Demonstrationen zur Veredelung von
Obstbäumen.
Dass Gesundes auch gut schmeckt, können die Besucher bei der
Verkostung von frischem Obst erfahren: Der Gartenbauverein Scheyern
bietet frisch gepresste Fruchtsäfte an und der Gartenbauverein Wolnzach
verwöhnt die Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Gartenküche.
Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege, Josef Stadler, gibt Tipps
und Ratschläge zu
aktuellen Obstkrankheiten, geeigneten Baumformen und Baumgrößen für den Garten.
„Mit ein wenig Glück können die
Besucher der Informationsveranstaltung beim Gartler-Quiz auch besondere Preise
gewinnen“
Am 26. Mai war in unserer Tageszeitung
(Pfaffenhofener Kurier, S. 11)zu lesen:
Giftige Pflanze breitet
sich weiter aus
Jakobskreuzkraut auch für den Menschen schädlich / Pferde besonders gefährdet
Eine auch für den Menschen gefährliche Giftpflanze verbreitet sich in
Deutschland rasch: das Jakobskreuzkraut, das auch Jakobsgreiskraut genannt wird.
Das gelb blühende Gewächs produziert sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, die in
geringen Mengen langfristig Leberkrebs und in großen Mengen direkt einen
Leberschaden verursachen können, wie Experten von der Bonner Universität gestern
erläuterten.
In Baden-Württemberg habe es inzwischen einen Todesfall mit
Pyrrolizidinalkaloiden beim Menschen gegeben, berichtete Helmut Wiedenfeld von
der Bonner Universität. Eine Frau habe während ihrer Schwangerschaft große
Mengen eines Gesundheitstees getrunken, der eine Pflanze mit solchen
Pyrrolizidinalkaloiden enthielt. Dadurch sei die Leber des Fötus so sehr
geschädigt worden, dass das Kind kurz nach der Geburt verstarb.
Besonders gefährdet sind Pferde. "Inzwischen häufen sich in ganz Deutschland
Todesfälle bei Pferden", berichtete Wiedenfeld. Generell bestehe zwar kein
Grund zur Panik. "Aber wir müssen die Pflanze mit aller Macht bekämpfen, auch
mit Herbiziden." Die genügsame Pflanze wächst am Wegesrand oder Weiden. Ihre
wachsende Verbreitung sei auch darauf zurückzuführen, dass Brachflachen nicht
mit Herbiziden behandelt würden und dort bereits "riesige Monokulturen"
entstünden, erklärte Wiedenfeld.
Auch in Bayern wurde schon in den
vergangenen Jahren eine Verseuchung mit dem Jakobskreuzkraut beobachtet. Die
Pflanzen sind ein- bis zweijährig und vermehren sich über Samen. Dabei ist das
"Greiskraut" nur eines von 20 Kreuzkräutern, von denen sich einige massiv
ausgebreitet haben.
Forscher am pharmazeutischen Institut der Universität Bonn untersuchen, ob die
toxischen Stoffe auch in die Nahrungsmittelkette kommen können. Sie gehen unter
anderem dem Hinweis nach, dass das Gift in die Milch von Kühen gelangen könnte,
die das Jakobskreuzkraut gefressen haben. Durch Bienen kann es zudem in Honig
gelangen; dort wurde es bereits nachgewiesen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.jacobskreuzkraut.de und
http:// phyto.pharma.uni-bonn.de sowie bei den zuständigen
Landwirtschaftsämtern.
DK/dpa
Hier
geht es zum Original-Artikel als PDF
Weitere Informationen auch unter:
http://www.br-online.de/ratgeber/jakobskreuzkraut-giftpflanze-vergiftung-ID1243261355268.xml
Gartenpflegerfortbildung 2009
Im Rahmen der Gartenpflegerfortbildung trafen sich über
30 Gartenpfleger bei der F. Schwab.
Herr Günther Schwab erläuterte äußerst fachkundig alles was mit dem Rasen
zusammenhängt.
Zusätzlich konnten die Gartenpfleger alle Schritte auch life in der Praxis
erleben.
Von der Bodenvorbereitung, der Einsaat und den
Rasenmischungen bis hin zu den notwendigen Pflegearbeiten und der Düngung wurde
alles abgehandelt. Die Fa. Schwab ist im Sportplatzbau und im Bau von
Reitanlagen in Europa mit federführend. So konnten auch Rollrasenflächen
besichtigt werden. Darunter war der neue Rasen für das Berliner Olympiastadion.
Zum Abschluss wurden unsere Gartenpfleger noch von Herrn
Schwab zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Geschäftsführer Heinz Huber, der die Veranstaltung
organisierte, bedankte sich bei Günther Schwab für die fachkundigen Führung und
die nette Gastfreundschaft.
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„Goldene Rose" für
Heinz Huber
Höchste Gartlerauszeich-nung
Rohrbach/Eschelbach (pat) Mit zwei Ehrungen für außergewöhnliches
Engagement wartete der Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege
bei seiner Frühjahrsver-sammlung auf.
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Zwei hohe Ehrungen wurden beim Gartler-Kreisverband
Heinz Huber ("Goldene Rose", 3. von rechts) und Hermann Schmid
("Ehrengabe", 2. von links) zuteil. Mit auf dem Bild sind außerdem der
Bezirksvor-sitzender Helmut Satzl (links), Blütenkönigin Annika Burger
(3. von links), Blütenprinzessin Magdalena Knöferl (2. von rechts) und
Kreisvorsitzender Bernhard Engelhard (rechts).
Foto: Ermert |
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Heinz Huber bekam dabei die „goldene Rose"
verliehen, die höchste Auszeichnung, die der Landesverband vergibt.
Heinz Huber wirkt seit 30 Jahren als Geschäftsführer des Kreisverbandes
und unterstützt in dieser Funktion alle 28 Ortsvereine im Umkreis bei
ihrer Arbeit. Als Organisator von Wettbewerben wie „Der grüne Friedhof"
oder „Der schönste Hausgarten", von verschiedenen Malwettbewerben und
als Motor hinter dem phänologischen Kalender hat er sich ebenso einen
Namen gemacht wie bei der Ausbildung von Gartenpflegern. Baumpflege und
Schnittkurse sind sein Spezialgebiet, aber auch Vorträge und Radtouren,
mit denen er den Blick für die Schönheiten der Natur bei Kindern und
Erwachsenen schärft.
Als ihm der Bezirksvorsitzende Helmut Satzl die „goldene Rose"
anheftete, die im Landkreis gerade einmal vier Personen tragen dürfen,
war Huber überrascht und gerührt gleichzeitig. „Von diesen 30 Jahren ist
mir kein Tag schwer gefallen. Im Gegenteil, ich frage mich eher, wo sind
sie nur alle hin", meinte Huber, der nicht vorhat, in den Ruhestand zu
gehen. „Das eine oder andere Jahr werde ich diesen Job noch
weitermachen".
Dabei war er nicht der einzige, der an diesem Abend eine hochkarätige
Ehrung erfuhr. Helmut Satzl hob zudem die Tätigkeiten des langjährigen
Ortsvorsitzenden Hermann Schmid heraus. 24 Jahre lang stand Schmid an
der Spitze der Gartler von Baar-Ebenhausen. Vor sechs Jahren entschied
er sich dann zum Rückzug von der Vereinsspitze und brachte sich seither
mehr und mehr in die Arbeiten des Kreisverbandes ein. Vorträge über
Wildkräuter und Pilze, Wanderungen und die Mithilfe bei der Organisation
von Ausstellungen brachte ihm nun die so genannte „Ehrengabe" des
Bezirksverbandes ein.
Stolz auf die beiden Würdenträger zeigte sich der Kreisvorsitzende
Bernhard Engelhard, der durch eine kurzweilige Versammlung führte, die
von fachlichen Themen geprägt war. Die Blumenfreunde besprachen aktuelle
Aspekte rund um den Garten, die anstehende Landesgartenschau in
Rosenheim und informierten sich in
einem Referat von Anton Stiglmair über Ungeziefer im Haus. Mit dabei
auch die neue Blütenkönigin Annika Burger und Blütenprinzessin Magdalena
Knöferl aus Gerolsbach.
Eine kurze Vorschau auf das laufende Jahr fehlte abschließend nicht. So
sprach Jugendreferent Stefan Arndt das Naturpädagogik-Seminar über
Bienen am 9. Mai in Rohrbach an. Gemeinsam mit einem Imker soll es das
Leben und Wirken von Bienen vermitteln und nebenbei Möglichkeiten zur
Nachwuchsarbeit in Gartenbauvereinen aufzeigen.
Kreisfachberater Josef Stadler berichtete über die Ergebnisse der
Bodenunter-suchungsaktion mit annähernd
400 Teilnehmern, während Bernhard Engelhard den Ablauf des dreitägigen
Ausflugs erläuterte. Der frisch dekorierte Geschäftsführer Heinz Huber
verwies schließlich auf die vorgesehene Gartenpflegerfortbildung mit dem
Thema Rasen -mit einem Besuch bei der Spezialrasenfirma Schwab (Allianz
Arena) inklusive.
Erschienen im PK vom 6.4.2009, Seite 27 |
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Wagner Markus ist
seit vielen Jahren Mitglied der Vorstandschaft des Kreis-verbandes
für Gartenbau und Landespflege.
Anlässlich seines
60. Geburtstages überbrachten Kreisgeschäftsführer Heinz Huber und
Kreisfachberater für Gartenbau Josef Stadler die Glückwünsche des
Kreisverbandes und des Landratsamtes. |
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Markus Wagner ist
vor allem Obstfachmann und ist bei den Vereinen durch Schnittkurse
und besonders durch
Veredlungskurse
bekannt. Bei der jährlichen Obstausstellung im Landratsamt gehört er
zur festen "Einrichtung" als Veredler. |
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Feuerbrand melden
Obstbäume und Ziergehölze
befallen
Vor der
Ausbreitung des Feuerbrandes warnt das Landratsamt alle
Garten- und Obstbaumbesitzer. Der Feuerbrand, eine
gefährliche Bakterienkrankheit für Pflanzen, ist in den
vergangenen Jahren verstärkt auch im Landkreis
Pfaffenhofen aufgetreten. Vor allem einige Obstarten und
bestimmte Ziergehölze werden von dieser
Bakterienkrankheit befallen.
siehe dazu auch den Artikel im
PK von 2007:
Feuerbrand
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