Ein Attribut ist kein
Satzglied,
sondern immer nur Satzgliedteil. Man könnte es auch als Untersatzglied
bezeichnen. Attribute sind nähere Bestimmungen, die auf die Frage
was für ein?
antworten.
Beispiele:
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Adjektivisches Attribut:
Der
gute Mann...
-
Adverbielles Attribut:
Der
Baum dort...
Das Fest heute... sehr gut
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Genitivattribut:
Das
Haus des Vaters...
Das Zimmer der Klasse 7D
Hier ist nun große
Vorsicht angebracht: Man darf die sehr häufigen Genitivattribute nicht
mit den sehr seltenen Genitivobjekten verwechseln:
Die Genitivattribute lassen sich nicht vom Prädikat
her abfragen!
»Das
Haus des Vaters brennt.« Man kann
nicht fragen: *»Wessen brennt?«
sondern nur, »was
brennt?« - »Das
Haus« Jetzt kann man allerdings
weiterfragen: »Was für ein Haus?«
und erhält als mögliche Antworten:
»dort«, »des Vaters«, »der Klasse 7D«.
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Präpositionales
Attribut: Autos zum
Verschrotten... Spenden für
die Armen sind ...
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Attributsätze:
Die Frage, ob sie verliebt ist... Der
Mann, der gerade wegläuft,...
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Infinitive: Die
Fähigkeit, sinngerecht vorzulesen,...
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An sich sind sogar Artikel
immer Attribut, man kennzeichnet sie oft jedoch nicht als solche.
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Auch die nachgestellten
näheren Bestimmungen, Appositionen, werden zu den Attributen gerechnet:
Gutenberg,
der Erfinder des Buchdrucks,... Der November,
nass und kalt, ...
Abschließendes
Beispiel mit Attributhäufung: Das
neue
(Adjektivattribut) Haus
des Kaufmanns Baldeweg (Genitivattribut) in der Schlossstraße (präpositionales
Attribut), das dieser erst kürzlich erworben hat (attributiver Relativsatz),
ist abgebrannt.
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