Verben sind sogenannte Tätigkeits- bzw.
Zeitwörter. Man unterscheidet einerseits zwischen starken
und schwachen Verben - die starken ändern u.a.
in den verschiedenen Zeiten ihren Stammvokal und enden im Partizip
II auf "-en" - und andererseits zwischen VOLL-,
MODAL-
und HILFSverben.
Beispiel für ein schwaches
Verb:
"ich arbeite, ich
arbeitete, ich habe gearbeitet"
Beispiel für ein starkes
Verb:
"ich finde, ich
fand, ich habe gefunden"
Beispiele für Vollverben:
"arbeiten", "finden",
"schreiben", "rennen"
Hilfsverben:
"sein", "haben",
"werden"
Modalverben:
"sollen", "mögen",
"dürfen", "müssen", "können", "wollen"
Die finiten VERBFORMEN
bilden den Prädikatskern, während
die infiniten VERBFORMEN bei den zusammengesetzten
Tempora, dem Passiv und modalen Konstruktionen als unbestimmte
Prädikatsteile auftreten. Beispiel:
"Ich habe gegessen",
"er wird essen", "du musst essen",
Manche Verben ziehen Ergänzungen nach
sich, die in bestimmten Kasus stehen müssen. In diesem Sinne sind
Verben auch fallbestimmend:
Ich KAUFE [-was?-]
ein Auto (Akk.O) [ -wem?-] dir (Dat.O).
Verben zählen zu den flektierbaren,
nicht aber deklinierbaren
Wörtern, dagegen sind Verben konjugierbar.
Vergleiche aber auch "Verbaladjektiv"!
Vergleiche auch "Verbzusatz"!
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