Wir freuen uns sehr, dass wir mit Kerstin Schneider eine Partnerin gewinnen konnten, die in Zukunft auf unserem Hof und mit unseren Pferden Kurse im Bereich Hippopädagogik anbieten wird.
Ein Kurs umfasst 10 Einheiten à 60min mit maximal 6 Kindern.
 
Weitere Infos bzw. das Anmelde-Formular erhalten Sie bei

Kerstin Schneider
- Hippo-Pädagogin, Psychomotorikerin, Life Kinetik-Coach -
kerstin.schneider01@web.de bzw. 08452 - 733 456

 

 

Hippopädagogik ist Psychomotorik mit Pferd.

Was ist Psychomotorik?
° Der Wortstamm „Psycho“ bedeutet ein inneres, emotionales Bewegt-sein (Emotion), das – von innen heraus – über die „Motorik“ (Bewegung) sichtbar wird.
° Was soviel bedeutet wie: „So wie ich mich fühle, so bewege ich mich! Und wie ich mich bewege, so fühle ich mich auch!
° Diese Wechselwirkung von innerer Bewegtheit und äußerer Bewegung (und umgekehrt) ist Psychomotorik.
° Psychomotorik begleitet und unterstützt die Kinder in ihrer sensorischen, motorischen, emotionalen, sozialen, sprachlichen, kognitiven (…) Entwicklung.

Was bietet Hippopädagogik?
° Wertschätzung und Achtung des Kindes
° Raum und Zeit um sich und die Welt zu entdecken
° eine Atmosphäre, die einladend, wertschätzend und ressourcenorientiert ist
° eine Umgebung, wo nicht ausgelacht, geschimpft und beschämt wird
° eine umfassende Handlungskompetenz, übertragbar für den Alltag

In der Psychomotorik und Hippopädagogik gibt es:
° weder vorgegebene oder vorgeschriebene Bewegungsnormen
° noch stures Vor- und Nachmachen von Bewegungsfertigkeiten.

Ohne negative Bewertung oder beschämende Situationen kann jeder frei und ungezwungen eigene Bewegungs- und Lösungsmöglichkeiten im Rahmen vorgegebener Spiel- und Lernangebote ausprobieren und finden, solange wir nicht an die Belastungsgrenze des Pferdes stoßen. Das Pferd als ideales Bewegungs- und Wahrnehmungsmedium bietet ein so breit gefächertes Erfahrungsspektrum an, wie es kein noch so ausgeklügeltes technisches Gerät kann! Es trägt uns, ermöglicht uns Erfahrung von verschiedenen Geschwindigkeiten (beschleunigen & abbremsen) zu machen, es bringt uns in verschiedene Gleichgewichtssituationen die sich positiv auf die Balance auswirken, es verbessert die Wahrnehmungsqualitäten, wirkt tonusregulierend, dient der Gangschulung uvm. In der Beziehung Mensch/Pferd zeigt sich das Tier äußerst kontaktbereit und trägt zur Befriedigung zahlreicher menschlicher Bedürfnisse bei. Da geht es um das Bedürfnis der Gefühlszuwendung genauso wie um das Bedürfnis nach Macht und Überlegenheit. Kinder nehmen das Pferd als Schmusepartner, Spielkamerad bis hin zum Lebewesen/Sportpartner wahr. Sie lernen auf das Pferd Rücksicht zu nehmen und Bedingungen des Pferdes zu respektieren und zu akzeptieren. Meistens fällt dies Kindern wesentlich leichter als auf andere Kinder oder Erwachsene zu achten. Da das Pferd als Herdentier sehr sensibel innerhalb emotionaler Atmosphäre reagiert, erweitert der Umgang mit dem Pferd das Erfahrungsspektrum der Kinder erheblich. Ziel hippopädagogischer Intervention ist es, einen Transfer herzustellen zwischen Erfahrungen innerhalb der Spielsituation und Schule, Familie, Umwelt, Sozialverhalten und Selbstständigkeit. Soziales Lernen ist kein kognitiver Prozess sondern findet statt in der handelnden Auseinandersetzung mit anderen Lebewesen (in der Hippopädagogik mit anderen Gruppenmitgliedern und dem Pferd).

Dadurch spricht sie insbesondere Kinder an:
° die in ihrer Bewegung ängstlich, gehemmt bzw. überaktiv erscheinen
° sich nur wenig zutrauen
° insgesamt ungeschickt wirken
° in ihrer Wahrnehmung (Sehen, Hören, Fühlen) beeinträchtigt sind
° Folge- und Begleiterscheinungen von Bewegungsstörungen (Sprachauffälligkeiten, Lern- und Verhaltensstörungen….) zeigen
° und natürlich für alle Kinder, die Spaß & Lust an der Bewegung haben oder diese bekommen sollen

Außerdem beeinflusst die Bewegungsentwicklung indirekt die geistige Entwicklung!