Geburtsdatum: 14. März 1996

Stockmaß: 1,80

Farbe: Fuchs

Rasse: Hannoveraner

Vater: Wanderbursch

Mutter: Winzerin v. Winterwald

Bei uns seit: 24. Mai 2003

Läuft im Moment: für die T2 in M* und das Junior-Team 2

Größte Erfolge: Start auf dem CVI München-Riem mit Tobias Skiba (Österreich) und Stefanie Kreutmair; unzählige Regional- und Landesmeisterschaften; Teilnahme am C-Team-Cup in Thüringen 2008

 

 

Der Bär - die Zicke?

Daran scheiden sich ja die Geister. Denn während ihn die erste Gruppe als Diva bezeichnet und froh ist, nicht auf ihm voltigieren zu müssen, wird er von "seiner" T2 vergöttert.

Fest steht, dass der große Fuchswallach unser schönstes Pferd ist. Er hat eine unglaubliche Ausstrahlung und es gibt kein Foto, auf dem er blöd aussieht.

Reiterlich kann er auch so richtig viel. Fliegende Galoppwechsel? Kein Problem für den Bär... Bis L-Dressur und L-Springen ist er ausgebildet, auch wenn er seinen Reitern auf dem Weg bis dahin gerne ein Schweißtröpfchen abringt.

Das und seine Ausstrahlung haben ihn schon zum Filmstar gemacht. In einer Folge der Vorabend-Krimi-Serie "Lenssen und Partner" spielte er ein erfolgreiches Springpferd.

Das Voltigieren liegt ihm auch. So ging das mit dem Einvoltigieren damals im Rekordtempo vonstatten und auf seinem ersten Turnier (Jahresabschlussturnier in München-Riem) lief er wie ein Profi.

Im Lauf der Zeit hat sich jedoch herauskristallisiert, dass es auch Dinge gibt, die ihn so richtig "fuchsig" werden lassen.

"My home is my castle" - in seiner Box will er auch wirklich seine Ruhe haben. Und wehe, nebendran befindet sich eine Werkstatt, in der ab und an leise gearbeitet wird... Da hilft es dann auch nicht, wenn extra für ihn ein Fenster zugemauert wird! Wer eine echte Diva sein will, muss solange hartnäckig nerven, bis gewisse Chefs dann aufgeben und dem Bär eine andere Box anbieten. Und hoheitsvoll wird diese dann akzeptiert.

So ähnlich läuft es auch bei seinen anderen Macken: Nervenaufwühlende Musik auf Turnieren? Der Bär hat es seiner Gruppe schon ausgetrieben. Und beim Stehen tanzt jetzt niemand mehr unkontrolliert auf seinem Rücken herum. Allerdings verwandelt er sich beim Putzen immer noch gern in eine kitzlige, sich windende Katze.

Trotz allem gibt es wie gesagt eine Gruppe, die mit diesen Macken zurecht kommt. Die T2 liebt ihn halt einfach so wie er ist. Und irgendwie beruht das wohl auch auf Gegenseitigkeit. Denn wenn es um Turnier-Starts mit der T2 geht, reißt sich die "Zicke" manchmal doch zusammen. Dann kommt sein unglaublich ausbalancierter Galopp voll zur Geltung, verschafft der Gruppe Pferdenoten bis 8,0 und lässt einige Leute doch sehr froh sein, dass wir ihn haben.