
| 2.05.1886 | Als Sohn eines lutherischen Pfarrers geboren |
| 1903 | Abitur, Beginn des Studiums (Philosophie, Theologie) |
| 1905 | Aufnahme des Medizinstudiums in Berlin |
| 1911 | Unterarzt in einem Infanterieregiment |
| 1912 | Abschied aus der Armee aus gesundheitlichen Gründen. Arbeitet als Pathologe und Serologe an Berliner Krankenhäuser. Schreibt Morgue und andere Gedichte |
| 1914-1917 | Militärarzt während des Ersten Weltkrieges |
| ab 1917 | Dermatologe und Venerologe in Berlin |
| 1933 | Verteidigt zuerst den Nationalsozialismus, doch bald darauf wendet er sich davon ab. |
| 1938 | Pulikationsverbot bis zum Kriegsende |
| 1945-1955 | Erscheinung mehrerer Prosa- und Gedichtsammlungen |
| 7.07.1956 | Stirbt in Berlin an Krebs |
| Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt. Irgendeiner hatte ihm eine dunkelhellila Aster zwischen die Zähne geklemmt. Als ich von der Brust aus unter der Haut mit einem langen Messer Zunge und Gaumen herausschnitt, muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt in das nebenliegende Gehirn. Ich packte sie ihm in die Brusthöhle .zwischen die Holzwolle, als man zunähte. Trinke dich satt in deiner Vase! Ruhe sanft, kleine Aster! |